Hagen
„Hallo Papa“: 64-Jähriger fällt auf WhatsApp-Betrug rein und verliert viel Geld
Ein Mann (64) ist in Hagen Opfer eines ziemlich fiesen Betrugs geworden. Verbrecher gaben sich als seine Tochter aus – er verlor einen hohen Geldbetrag.
Hagen – Die perfide Betrugsmasche ist nicht neu, trotzdem fallen immer wieder Menschen auf sie herein: Jemand gibt sich bei WhatsApp als eine andere Person aus, meistens als Sohn oder Tochter und fordert sein vermeintlicher Elternteil auf, einen drei- bis vierstelligen Geldbetrag zu überweisen. Manchmal wird noch emotionaler Druck ausgeübt und eine Notsituation vorgegaukelt. Nun ist auch ein 64 Jahre alter Mann aus Hagen (NRW) in die Falle getappt.
64-jähriger Hagener überweist Geld an Betrüger
Am Donnerstagnachmittag, 12. Oktober, habe der 64-jährige Mann der Polizei zufolge „einen vierstelligen Geldbetrag an Betrüger, die sich zuvor in einer WhatsApp-Nachricht als dessen Tochter ausgaben“, überwiesen. Als er den Betrug bemerkte, war es schon zu spät. Die Betrüger hatten ihn schlichtweg überrumpelt.
„Zunächst erhielt der Mann eine Nachricht von einer ihm unbekannten Telefonnummer. In dieser gab sich der Absender als Tochter des 64-Jährigen aus. Zusammen mit dem Hinweis auf die neue Handynummer baten die Betrüger den Mann um die Überweisung eines vierstelligen Geldbetrages“, erklärt die Polizei. Dieser „Bitte“ sei der Hagener dann auch nachgekommen – zu seinem Nachteil.
Betrug in Hagen fiel kurze Zeit später auf
„Dieser Bitte kam der Hagener nach. Erst in einem späteren Telefonat mit Familienangehörigen fiel der Betrug auf. Der 64-Jährige erstattete Strafanzeige wegen des Betruges. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen“, heißt es abschließend.
Sind Sie Opfer von Betrügern geworden?
Haben Sie selbst Erfahrungen mit Betrugsversuchen gemacht oder sind Sie selbst Opfer eines Betrügers geworden? Dann melden Sie sich bei uns – gerne per E-Mail an internet@wa.de.
Der Mann jedenfalls kann sich kaum einen Vorwurf machen. Leicht ist der Betrug nicht zu erkennen – es gibt aber Möglichkeiten, sich gegen diese perfide Masche zu schützen.
Ein gänzlich anderer Fall rief derweil in Hagen ebenfalls die Polizei auf den Plan: Eine Auseinandersetzung zwischen einer Mutter und ihrem 18-jährigen Sohn war eskaliert. Er schlug und schubste sie daraufhin. Die Polizei kannte ihn bereits.
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