Wetterprognose

Temperatursturz in NRW: Gewitter mit Starkregen und Sturm drohen

Der goldene Spätsommer ist vorbei. In NRW gibt es einen massiven Temperatursturz. Es wird jedoch nicht nur kühler, sondern auch nasser und stürmischer.

Hamm - „Die extreme September-Hitzewelle ist erst einmal vorbei“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. In Bayern soll es am Donnerstag gerade einmal zwischen 7 und 9 Grad warm werden. Und auch in NRW gibt es einen Temperatursturz. Zwar ist es am Sonntag und Montag noch einmal sommerlich warm. „Doch dann ist damit definitiv Schluss“, betont Jung.

Temperatursturz in NRW: Gewitter mit Starkregen und Sturm drohen

Während es am Sonntag noch über 25 Grad in NRW wird, sind es am Montag nur noch 18 Grad. Mittwoch und Donnerstag soll es sogar nur 13 und 14 Grad warm werden. Das sagt auch der Deutsche Wetterdienst (DWD). „Die Kaltfront eines Tiefs mit Kern bei England zieht über Nordrhein-Westfalen ostwärts und leitet eine stetige Abkühlung und unbeständiges Wetter ein“, heißt es.

Wolken und Sonne über einem Rapsfeld.

Konkret: Neben den niedrigeren Temperaturen soll es in den nächsten Tagen auch deutlich nasser werden. In Münster, Dortmund, Duisburg, Köln und Aachen soll es immer wieder einzelne Gewitter geben.

Vor allem am Dienstag sind in ganz NRW auch viele Schauer und Gewitter dabei, wie DWD-Meteorologe Nils Damke der dpa sagte. Und: Wo es regnet, kann der Wind stürmisch auffrischen. Ähnlich sieht es auch am Mittwoch aus. „Am Mittwoch wechselnd, teils stark bewölkt und vor allem am Vormittag schauerartiger Regen. Am Nachmittag Auflockerungen und Übergang zu einzelnen Schauern. Kühl bei Höchstwerten zwischen 13 und 16 Grad. Mäßiger, zeitweise böiger Wind aus Südwest. In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt, teils klar. Tiefsttemperatur 8 bis 4 Grad, in der Eifel bis 2 Grad. Örtlich Nebelbildung“, lautet die DWD-Prognose.

Wetterprognose in NRW: Das ist der Trend für die nächsten Tage

  • Montag, 9. September: Am Montag wechselnd bis stark bewölkt. Zeitweise Regen oder Schauer mit einzelnen, kurzen Gewittern, daneben auch niederschlagsfreie Abschnitte. Temperaturanstieg auf 19 bis 21 Grad, im höheren Bergland bis 16 Grad. Schwacher Wind um Süd, im Tagesverlauf auf West drehend und vorübergehend auffrischend, bei Gewittern teils starke Böen.
    In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt und zeitweise etwas Regen. Minima bei 12 bis 10 Grad, im Bergland bis 8 Grad.
  • Dienstag, 10. September: Am Dienstag wechselnd bis stark bewölkt und nur vereinzelt Regen. Zum Abend von Westen aufkommender schauerartiger Regen. Höchsttemperatur zwischen 17 und 19 Grad, in Hochlagen um 15 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Tagesverlauf auffrischender Westwind mit starken Böen. In der Nacht zum Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise Regen. Temperaturrückgang auf 11 bis 9 Grad, im Bergland bis 6 Grad.
  • Mittwoch, 11. September: Am Mittwoch wechselnd, teils stark bewölkt und vor allem am Vormittag schauerartiger Regen. Am Nachmittag Auflockerungen und Übergang zu einzelnen Schauern. Kühl bei Höchstwerten zwischen 13 und 16 Grad. Mäßiger, zeitweise böiger Wind aus Südwest. In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt, teils klar. Tiefsttemperatur 8 bis 4 Grad, in der Eifel bis 2 Grad. Örtlich Nebelbildung.
  • Quelle: DWD; Stand: 8. September, 14:35

Vorbei mit dem goldenen Spätsommer – aber was bedeutet das für den Winter?

Doch die anstehende Gewitterfront dürfte Winterfans freuen – zumindest, wenn man alten Bauernregeln für den September glauben darf. „Donnert's im September noch, liegt der Schnee um Weihnacht hoch“, heißt eines der Sprichwörter.

Nach der Mega-Hitze im Sommer dürften wir uns demnach über eine weiße Weihnacht und perfektes Wetter für Schlitten-Ausflüge und Weihnachtsmarkt-Besuche freuen.

Rubriklistenbild: © Ralph Peters / Imago

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