Pendler müssen aufpassen

Wetter in NRW mit Glätte und Frost – gefrierende Nässe wird zur Gefahr

In NRW drohen in der Nacht zum Freitag Frost und Glätte. Überfrierende Nässe wird zum Risiko für den Berufsverkehr. In Teilen sind bis zu -10 Grad möglich.

Der Freitag, 20. Februar 2026, beginnt in Nordrhein-Westfalen mit einer tückischen Wetterlage: Frost und Glätte durch überfrierende Nässe sorgen für erhebliche Gefahren auf Straßen und Gehwegen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ausdrücklich vor verbreiteter Glättegefahr in der Nacht zum Freitag – Autofahrer und Fußgänger sollten daher besondere Vorsicht walten lassen.

Gefrierende Nässe kann zur Gefahr für Autofahrer werden. (Symbolbild).

In der Nacht zum Freitag macht sich laut DWD kurzzeitig ein Zwischenhocheinfluss beim Wetter bemerkbar. Die Temperaturen fallen dabei je nach Region deutlich unter den Gefrierpunkt: Am Rhein liegen die Tiefstwerte um 0 Grad, in einem mittleren Streifen und in der Eifel zwischen -1 und -5 Grad. Besonders kalt wird es im Osten des Landes sowie im Hochsauerland, wo die Thermometer auf -3 bis -8 Grad sinken können. In Tallagen des Sauerlands über Schnee sind laut DWD lokal sogar bis zu -10 Grad nicht ausgeschlossen. Dazu gesellt sich eine verbreitete Glättegefahr durch überfrierende Nässe – eine gefährliche Kombination für den morgendlichen Berufsverkehr.

Zum Wochenende kippt das Wetter: Regen und stürmische Böen

Tagsüber am Freitag entspannt sich die Lage dann allmählich. Von Westen ziehen Tiefausläufer durch, mit denen zunehmend milde Meeresluft nach NRW gelangt. Im Osten des Landes zeigt sich zunächst noch die Sonne, ehe sich die Bewölkung von Westen verdichtet und leichter Regen aufkommt. Im höheren Bergland muss mit Schneeregen oder Schnee gerechnet werden, oberhalb von etwa 600 Metern ist örtlich weiterhin Glätte möglich. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 7 Grad – im Hochsauerland bleibt es mit rund -1 Grad jedoch weiterhin frostig. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen.

Die Nacht zum Samstag bringt dann eine deutliche Wetterveränderung: Intensivierende Regenfälle ziehen auf, im Bergland fällt anfangs teils noch Schnee – möglicherweise auch als gefrierender Regen, was erneut Glättegefahr mit sich bringt. Erst im Laufe der Nacht setzt eine allmähliche Erwärmung ein, der Wind dreht auf Südwest mit teils starken bis vereinzelt stürmischen Böen. Am Samstag selbst zeigt sich NRW dann stark bewölkt und regnerisch bei Höchstwerten zwischen 8 und 12 Grad.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
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Der Ausblick auf das restliche Wochenende fällt wenig einladend aus: Sowohl der Sonntag als auch die Nacht zum Montag bringen bedeckten Himmel und anhaltenden Regen bei Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad im Flachland. Im Bergland sind zeitweise starke, vereinzelt sogar stürmische Böen aus Südwest zu erwarten. Immerhin: Frost und Glättegefahr gehören bei diesen Temperaturen der Vergangenheit an – der Winter zeigt damit vorerst nur noch am Freitagmorgen seine gefährliche Seite.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Rolf Poss

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