Die Maus brannte

„Fans haben Erste Hilfe geleistet“: Neue Erkenntnisse zur Brand-Attacke auf Maus-Figur

Ein trauriger Tag für alle Maus-Fans: Die Nachbildung der Kult-Figur vor dem WDR in Köln wurde in Brand gesetzt. Die Polizei ermittelt und sucht dringend Zeugen.

Update vom 1. August, 12.32 Uhr: Nun ist der Platz vor dem 1Live-Gebäude in Köln erst einmal leer: Die beschädigte Maus-Figur wurde am Freitagvormittag, 1. August, abgebaut. Wie lange es dauern wird, bis die Maus – dann wieder in unversehrtem Zustand – zurückkommt, ist laut WDR noch unklar.

Update vom 29. Juli, 9.20 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Maus-Figur vor dem 1Live-Gebäude in Köln kleben nun Pflaster auf der Brandstelle der Statue – offenbar von Passanten aufgeklebt. „Viele Maus-Fans haben bereits Erste Hilfe geleistet und Pflaster geklebt“, berichtete Matthias Körnich, Leiter des Kinderprogramms, auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Maus-Figur vor dem WDR-Gebäude in Köln sind mehrere Pflaster auf der verbrannten Stelle zu sehen.

Körnich kündigte außerdem er eine „längere Kur“ für die Maus-Figur an, um die „Brandwunden“ zu versorgen. Das werde in den nächsten Tagen geschehen. „Die Maus kommt auf jeden Fall so schnell wie möglich wieder“, versprach er. „Diese Tat macht uns fassungslos.

Auch auf Social Media teilt der TV-Sender bereits Updates zum Zustand der Kult-Figur. In einem WDR-Posting wird Körnich zitiert: „Diese Tat macht uns fassungslos. Wer – und vor allem warum – zündet jemand die Maus an?“ Viele Instagram-Nutzer sprachen ihr Mitgefühl aus. „OMG was sind das bitte für Menschen, die die Maus anzünden? Die Maus steht für Liebe und Toleranz, ich bin mit der Maus aufgewachsen“, kommentiert beispielsweise ein Nutzer. „Wer zündet ein Kinderidol an, welches Freude und Spaß vermittelt und das Leben erklärt?“, fragt sich eine weitere Userin.

„Tat macht uns fassungslos“: Polizei ermittelt nach Brand-Attacke auf die Maus

Wer hinter dem mutmaßlichen Brandanschlag steckt, ist weiterhin unklar. Die Polizei Köln teilt mit, dass Brandermittler der Kriminalpolizei nun wegen Sachbeschädigung ermitteln und dringend nach Zeugen suchen. „Nach ersten Erkenntnissen sollen sich kurz vor dem Ausbruch des Feuers mehrere Jugendliche im Bereich der Statue aufgehalten haben. Ob diese auch für den Brand verantwortlich sind, ist Bestandteil der Ermittlungen“, heißt es.

Laut dpa sei mittlerweile relativ klar, dass das Feuer an der 1,70 Meter hohen Figur mit Hilfsmitteln entfacht wurde. „Sie ist massiv“, sagte ein Polizeisprecher über die Maus-Figur. „Die kann man nicht einfach so mit einem Feuerzeug anzünden.“ Zuvor hatte der WDR von „Bröckchen von Styropor oder eines zerschnittenen Schwammes“ berichtet, die auf dem Boden neben der Kult-Statue, die aus Fiberglas besteht, gefunden wurden.

Unbekannte setzen beliebte Fernseh-Figur aus NRW in Brand: Kinder kennen sie aus dem WDR

[Erstmeldung vom 26. Juli] Köln – Seit den 1970ern flimmert die orangefarbene Maus über die Fernsehbildschirme und ist heutzutage nicht mehr aus dem Kinderprogramm wegzudenken. Die Rede ist von der Maus, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“. Nun haben es Unbekannte jedoch auf die Maus-Figur vor dem 1Live-Gebäude in Köln abgesehen.

Die Maus wurde Opfer eines Brandanschlags.

Unbekannte setzten beliebte Fernseh-Figur aus NRW in Brand

In der Nacht zu Samstag, 26. Juli, wurde die wehrlose Maus von bislang unbekannten Tätern angezündet. Wie der WDR berichtet, habe eine Empfangsmitarbeiterin mehrere Menschen gesehen, die sich an der Figur aufgehalten haben. Wenig später habe sie Flammen über die Überwachungskamera entdeckt und die Feuerwehr gerufen.

WDR-Informationen zufolge fand die Feuerwehr, nachdem sie die Maus-Figur gelöscht hatte, Styropor- oder Schwamm-ähnliches Material am Boden neben der Figur – vermutlich der Auslöser für den Brand. Nun ermittelt die Polizei. Was bei den Ermittlungen helfen könnte: Eine Maus-Kamera machte in der Tatnacht Aufnahmen.

Kürzlich gab es weitere schlechte Nachrichten:  Beim WDR sind bereits zwei Sender von Streichungen betroffen, viele andere Programme werden noch überprüft.

Rubriklistenbild: © dpa/Jonas-Erik Schmidt

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