Starkregen und Gewitter
DWD gibt amtliche Unwetter-Warnung für NRW heraus – Festival für mehrere Stunden unterbrochen
Nach einem traumhaften Maifeiertag kommt der Wettersturz. In NRW drohen am Wochenende Gewitter und Starkregen. Am Samstag musste ein Festival unterbrochen werden.
Update vom 4. Mai, 10.19 Uhr: Die Polizei Bonn zieht eine erste Bilanz zu dem Festival „Rhein in Flammen“. Wegen des Unwetters musste die Veranstaltung von 15 bis 18.30 Uhr unterbrochen werden. „Wir blicken auf einen von der Wetterlage bestimmten Großeinsatz zurück“, so die Einsatzleiterin Polizeidirektorin Petra Evenschor. Unter anderem wegen der Unterbrechung gab es für die Bonner Polizei bei der Veranstaltung am Samstag nur vereinzelt Grund zum Einschreiten.
DWD gibt amtliche Unwetter-Warnung für NRW heraus – Festival für mehrere Stunden unterbrochen
Update vom 4. Mai, 7.30 Uhr: Der DWD hat die Warnung vor Unwetter in Nordrhein-Westfalen in der Nacht nicht verlängert. Am Sonntag rechnen die Experten mit wechselnd bis stark bewölktem Wetter, örtlich seien noch meist schwache Schauer möglich. „In den nächsten 24 Stunden ist die Ausgabe von Wetterwarnungen nicht erforderlich“, heißt es zudem am Sonntagmorgen.
Update vom 3. Mai, 17.40 Uhr: Wegen eines Gewitters musste das Festival „Rhein in Flammen“ in der Bonner Rheinaue unterbrochen werden. Am Nachmittag hatte Regen eingesetzt, begleitet von Blitzschlägen. Aus Sicherheitsgründen wurde das seit Donnerstag laufende und am Sonntag endende Festival für einige Stunden unterbrochen.
DWD gibt amtliche Unwetter-Warnung für NRW heraus – Festival unterbrochen
Vorausgesetzt, das Wetter bessert sich, soll die Veranstaltung gegen 18 Uhr fortgesetzt werden. Der Höhepunkt des Abends ist das Feuerwerk, zu dem auch Schiffe auf dem Rhein unterwegs sein werden. Mehrere Zehntausend Besucher werden zum abendlichen Feuerwerk erwartet.
Während die amtlichen Unwetter-Warnungen für Bonn, Euskirchen und dem Rhein-Sieg-Kreis nicht mehr gelten, sind die Wetter-Warnungen der Stufe 2 für den südlichen Teil von NRW noch bis 20 Uhr ausgegeben.
Update vom 3. Mai, 16.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den südlichen Teil von Nordrhein-Westfalen vor starkem bis schwerem Gewitter. Für Bonn, Euskirchen und den Rhein-Sieg-Kreis gilt bis 17.30 Uhr sogar eine Unwetter-Warnung (Stufe 3) vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel.
Unwetter-Warnung vor schwerem Gewitter in NRW
Von der Wetter-Warnung der Stufe 2 vor starkem Gewitter sind unter anderem folgende Orte und Kreise betroffen:
- Aachen
- Düren
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Höxter
- Köln
- Märkischer Kreis
- Oberbergischer Kreis
- Kreis Olpe
- Rhein-Erft-Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis
- Kreis Soest
Die amtliche Warnung vor starkem Gewitter gilt bis 20 Uhr.
Update vom 3. Mai, 11.30 Uhr: Eine Luftmassengrenze, die NRW überquert, sorgt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) dafür, dass am Samstag die Temperaturen im Vergleich zu den Vortagen deutlich sinken. Ab dem Mittag sind vor allem für den Süden von NRW Gewitter und Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter vorhergesagt. Auch Sturmböen sind möglich. Erste Wetterwarnungen gab der DWD bereits am Samstagvormittag für Teile des Hochsauerlandkreises, des Ennepe-Ruhr-Kreises, des Kreises Mettmann sowie Teile von Wuppertal und Hagen heraus. Sie galten aber zunächst lediglich für den Zeitraum 11.15 Uhr bis 11.30 Uhr.
Gewitter und Starkregen in NRW
Update vom 2. Mai, 22 Uhr: Am Abend rechnet der DWD im äußersten Nordosten noch mit kurzen Gewittern. Auch Windböen um 60 km/h (Bft 7) sowie Starkregen bis 15 l/qm in kurzer Zeit seien nicht ausgeschlossen. In der Nacht soll dies jedoch erstmal wieder abklingen.
Für Samstag rechnen die Wetter-Experten allerdings wieder mit aufziehenden Gewittern und Regen. Lokal seien auch Unwetter nicht ausgeschlossen. Auch Hagel sowie Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h (Bft 8-9) aus Nordwest seien dann möglich.
Warnung vor Unwetter in NRW – „Kann ordentlich scheppern“
[Erstmeldung] Hamm - 29,2 Grad wurden am 1. Mai in Geldern am Niederrhein gemessen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten die meisten Menschen in NRW den Feiertag in vollen Zügen genießen. Und auch am Freitag, 2. Mai, zeigt sich das Wetter vielerorts von seiner sommerlichen Seite. Doch ein Umschwung steht kurz bevor. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nähert sich eine Kaltfront von Norden. Die Unwetter-Gefahr steigt, mancherorts sind Gewitter und mehrstündiger Starkregen möglich.
„Regional kann es ordentlich scheppern“, sagt Dominik Jung von wetter.net. Der Diplom-Meteorologe betont, dass die angekündigten Gewitter nicht flächendeckend zu erwarten sind. Daher sollten die Wetter-Warnungen gut beobachtet werden. Laut DWD können ab Freitagmittag besonders im Bergland und im Nordosten von NRW einzelne Gewitter auftreten. Dabei seien Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter, kleinkörniger Hagel und Sturmböen möglich. „Ganz vereinzelt sind auch schwere Sturmböen bis 95 km/h (Bft 10) und Hagel um 2 cm nicht ausgeschlossen“, so die Wetter-Experten. Für den Hochsauerlandkreis gab der DWD kurzzeitig am Freitagabend eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter heraus. Weitere Kreise und Städte waren allerdings nicht betroffen. Zum Abend hin lasse die Gewitteraktivität der Experten zufolge nach.
Die Nacht zu Samstag, 3. Mai, fällt laut DWD-Prognose wieder trocken aus, bevor die nächsten Gewitter heran rauschen – diesmal im Süden von NRW. „Dabei sind strichweise in einem Zeitbereich von 3 bis 6 Stunden mehrstündige Starkregenmengen von 20 bis 30 l/qm wahrscheinlich“, schreiben die Meteorologen in ihrer Vorhersage. „Ganz vereinzelt und lokal eng begrenzt“ könnten auch 20 bis 60 Liter Regen innerhalb von drei bis sechs Stunden vom Himmel kommen. Bei solchen Mengen spricht der DWD von Unwetter.
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Nach Hitzetag folgen Gewitter und Temperatursturz – doch „die Trockenheit bleibt“
Die Höchstwerte werden am Samstag noch sehr mild ausfallen, bevor sie am Sonntag, 4. Mai, nur noch maximal 12 bis 15 Grad erreichen – ein Temperatursturz von rund 10 Grad im Vergleich zu Donnerstag und Freitag. Die neue Woche beginnt mit Höchstwerten von 13 bis 16 Grad und nur noch vereinzelten Schauern. Laut 10-Tage-Trend des DWD ist danach wieder kaum Regen in NRW zu erwarten. „Die Trockenheit bleibt“, sagt auch Dominik Jung.
Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa