Arbeitskampf
Verdi-Streik legt nicht nur ÖPNV lahm: Liste zeigt, welche Städte in NRW betroffen sind
Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen betreffen nicht nur den ÖPNV. Auch Kitas und andere öffentliche Einrichtungen sind betroffen. Verdi kündigt weitere an.
Dortmund – Nordrhein-Westfalen ist von einer Streikwelle erfasst worden. Die Warnstreiks treffen dabei nicht nur den ÖPNV mit Bus und Bahn. Auch Kitas oder andere öffentliche Einrichtungen können betroffen sein. Einen Überblick verschafft wa.de.
Streikwelle erfasst Nordrhein-Westfalen: Busse und Bahnen fahren zum Teil nicht
Nachdem am Mittwoch, 12. Februar, unter anderem die Essener Ruhrbahn sowie viele städtische Kitas in Düsseldorf von den Warnstreiks betroffen waren, geht es am Donnerstag, 13. Februar, in Teilen NRWs mit den Streiks weiter. In Hagen gab es am Mittwoch darüber hinaus Warnstreiks bei der Straßenbahn, der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, der Stadtverwaltung, dem Jobcenter und der Sparkasse. In Recklinghausen sollten Stadtverwaltung, Agentur für Arbeit, Kreisverwaltung und Sparkasse die Arbeit niederlegen.
Warnstreiks legen nicht nur ÖPNV lahm: Liste zeigt, welche NRW-Städte betroffen sind
Am Donnerstag, 13. Februar, sollen weitere Streiks in weiteren Städten folgen. Erneut werden auch Nahverkehr und Kitas betroffen sein, aber auch städtische Sporthallen könnten beispielsweise geschlossen bleiben. Unter anderem hat Verdi in diesen Städten einen Streik angekündigt:
- Köln
- Dortmund
- Aachen und Region
- Herne
- Mülheim
- Stadt Kreuztal und Klinikum Siegen
- Gelsenkirchen
Weitere Städte könnten durchaus ebenfalls noch vom Streik betroffen sein. „Dort, wo wir zu Warnstreiks aufrufen, kommt es meist zu stark spürbaren Auswirkungen im Nahverkehr“, teilte eine Verdi-Sprecherin auf wa.de-Anfrage mit und ergänzte: „In einigen Regionen können durch den Einsatz von Fremdfirmen einzelne Buslinien aufrechterhalten werden, Straßenbahnen stehen aber meist flächendeckend still.“ S-Bahnen und Regionalzüge seien nicht betroffen.
Verdi-Warnstreiks im Februar in NRW: Hier streiken die Arbeiter




Mit den Warnstreiks nach einer ersten Verhandlungsrunde will Verdi nach eigenen Angaben „ein Zeichen für eine bessere Bezahlung und einen attraktiveren öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen“ setzen. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 17. und 18. Februar 2025 in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 14. bis 16. März 2025 ebenfalls in Potsdam angesetzt. (maho/dpa)
Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa