Hubschrauber im Einsatz
5,5 Hektar große Fläche: Waldbrand in Sundern fordert Feuerwehr über 30 Stunden
Die Feuerwehr war über 30 Stunden mit den Löscharbeiten eines Waldbrandes in Sundern beschäftigt. Eine Fläche von 5,5 Hektar ist verbrannt.
Update vom 14. April, 12.20 Uhr: In einem abschließenden Beitrag in den sozialen Medien bedankt sich die Feuerwehr Sundern bei allen, die beim Kampf gegen den Waldbrand geholfen haben. Das endgültige Einsatzende konnte am Sonntagabend um 20.03 Uhr verkündet werden. Somit waren die Einsatzkräfte über 30 Stunden lang beschäftigt.
5,5 Hektar große Fläche: Waldbrand in Sundern fordert Feuerwehr über 30 Stunden
In der Mitteilung wird Jürgen Voss, Leiter der Feuerwehr Sundern, folgendermaßen zitiert: „Ich bin unglaublich dankbar für das, was hier in den letzten zwei Tagen geleistet wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen hat wiederholt richtig gut funktioniert. Auch wenn jetzt noch einiges an Arbeit für die Pflege und Instandsetzung unserer Fahrzeuge und Gerätschaften anliegt, haben sich alle Einsatzkräfte erstmal eine Pause verdient.“
Update vom 13. April, 19 Uhr: „Nach über 22 Stunden konnte dann endlich Feuer aus gemeldet werden. Die verbrannte Fläche beläuft sich auf über 5,5 Hektar“, teilt die Feuerwehr Sundern mit. Die Feuerwehr Sundern bedankt sich bei allen eingesetzten Einsatzkräften, Hilfsorganisationen und der Forstwirtschaft für die hervorragende Zusammenarbeit.
„Der April zeigt sich bislang niederschlagsarm. Erst am Sonntagabend setzten erste Regenschauer ein, die allerdings nicht ausreichen, um die angespannte Waldbrandlage zu entschärfen“, teilt die Feuerwehr zudem mit. Die Waldbrandgefahr sei daher weiterhin hoch. Waldbesucher sollten daher kein offenes Feuer im Wald oder am Waldrand entzünden, Zigaretten nicht wegwerfen und die Waldzufahrten für Rettungskräfte freihalten.
Waldbrand in Sundern fordert Feuerwehr
Update vom 13. April, 13.47 Uhr: Die Feuerwehr konnte am Sonntag um 13 Uhr an die Leitstelle „Feuer aus“ melden. Der Waldbrand im Bereich der Hellefelder Höhe ist somit weitestgehend gelöscht. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers Elmar Müller ist der Einsatz aber noch lange nicht beendet. Das Abrüsten der Einsatzstelle werde sich aller Voraussicht nach bis Montag hinziehen. Überörtliche Kräfte seien inzwischen nicht mehr im Einsatz. „Insgesamt waren wir bis jetzt über 20 Stunden mit den Löschmaßnahmen beschäftigt. Alleine die Länge der Wasserförderstrecke beläuft sich auf über 5km, was umgerechnet über 250 B-Schläuchen entspricht“, teilt die Feuerwehr Sundern mit. Über 630 Einsatzkräfte und 130 Einsatzmittel seien vor Ort gebunden gewesen.
Waldbrand in Sundern: „Wetterlage macht uns die Arbeit ein wenig leichter“
Update vom 13. April, 10.30 Uhr: Noch immer sind rund 100 Kräfte mit über 20 Fahrzeugen aller Hilfsorganisationen in Sundern im Einsatz. Nach dem Waldbrand im Bereich der Hellefelder Höhe finden aktuell Nachlöscharbeiten bei einzelnen Glutnestern statt. Das teilt die Feuerwehr Sundern mit. Ein Forstmulcher komme zum Einsatz. „Die aktuelle Wetterlage macht uns aktuell die Arbeit ein wenig leichter“, so die Feuerwehr.
Polizei hilft bei Waldbrand in Sundern – Hubschrauber schöpft Wasser aus dem Sorpesee




Waldbrand in Sundern: Noch immer sind Hunderte Kräfte im Einsatz
Update vom 13. April, 7 Uhr: In der Nacht waren weiterhin zahlreiche Kräfte beim Waldbrand in Sundern im Einsatz. Feuerwehren aus dem Hochsauerlandkreis sowie dem Märkischen Kreis wurden durch die Einheiten Balve und Hönnetal unterstützt. Im Pendelverkehr wurde mit Tanklöschfahrzeugen die komplette Nacht Wasser in das Waldgebiet gefahren. Das THW leuchtete die Brandstelle aus. „Insgesamt waren bisher 630 Einsatzkräfte mit rund 120 Fahrzeugen im Einsatz. Die Nacht über kämpften 180 Kräfte gegen die Glutnester im Waldgebiet“, teilte die Feuerwehr Sundern am frühen Sonntagmorgen mit.
Gegen 6 Uhr seien erneut Einheiten der hiesigen Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert worden, um die überörtlichen Kräfte abzulösen. Die Einsatzkräfte konnte den Waldbrand am späten Samstagabend unter Kontrolle bringen, auch mit Hilfe eines Hubschraubers der Polizei. Dieser brachte Wasser aus dem Sorpesee. Die Nina-Warnung wurde am späten Abend zurückgenommen.
Waldbrand im Sauerland: Nina-Warnung vor starker Rauchentwicklung
[Erstmeldung] Sundern - Die Feuerwehr ist am Samstagnachmittag, 12. April, zu einem zunächst als Kleinstbrand gemeldeten Einsatz in Sundern ausgerückt. Als die Einsatzkräfte am Waldstück zwischen den Ortsteilen Westenfeld und Hellefeld eintrafen, stellten sie fest, dass sich der Brand bereits stark ausgebreitet hatte. Am Samstagabend sprach Hendrik Tebbe, Sprecher der Feuerwehr Sundern, auf Anfrage von wa.de von einer 20.000 Quadratmeter großen Fläche, die betroffen sei. Aufgrund der Lage wurde Stadtalarm in Sundern ausgelöst.
Auch eine Warnung vor starker Rauchentwicklung ging per App Nina an die Bevölkerung. Betroffen sind demnach der Bereich Sundern-Hellefeld, Sundern und Arnsberg.
Wie die Polizei des Hochsauerlandkreises auf der Plattform X mitteilt, wurde die L839 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die L685, die ebenfalls an dem Waldbrand-Gebiet angrenzt, ist nicht betroffen. Die Polizei bittet darum, den gesamten Bereich zu umfahren und die Fahrwege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Ein Polizeihubschrauber unterstützt die Löscharbeiten aus der Luft. Das Wasser dafür stammt aus dem Sorpesee. Aus diesem Grund wurde der Sorpedamm am Samstag geräumt und gesperrt.
Noch am Samstagabend sind die Löscharbeiten in vollem Gange. Laut Hendrik Tebbe ist das Feuer nach wie vor nicht unter Kontrolle. Durch gewässerte Schneisen im Waldboden soll das Feuer nun eingedämmt werden. Der Sprecher der Feuerwehr geht davon aus, dass der Einsatz noch die gesamte Nacht hindurch andauern wird.
20.000 Quadratmeter Wald stehen in Sundern in Flammen
Rund 350 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Noch am Samstagabend wurden vier Löschzüge aus dem gesamten Kreisgebiet nachgefordert. Unter anderem sind auch die DLRG und das DRK in dem Einsatz eingebunden.
Wie die Polizei des Hochsauerlandkreises auf der Plattform X mitteilt, wurde die L839 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die L685, die ebenfalls an dem Waldbrand-Gebiet angrenzt, ist nicht betroffen. Die Polizei bittet darum, den gesamten Bereich zu umfahren und die Fahrwege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten.
Bereits im März wurde die Feuerwehr Sundern zu einem Waldbrand gerufen. Zwischen Sundern und Westenfeld brannten rund 1000 Quadratmeter Wald.
Ganz allgemein steigt in NRW aufgrund des milden Klimas die Waldbrandgefahr. Um Brände zu vermeiden, sollten Waldbesucher einige Regeln unbedingt beachten.


