Sparpaket

Massiver Stellenabbau bei Vodafone: 2000 Mitarbeiter betroffen

Um 400 Millionen Euro einzusparen, will Vodafone mit Sitz in NRW massiv Stellen abbauen. Insgesamt sind 2000 Mitarbeiter betroffen. Was ist bekannt?

Hamm - Vodafone zählt zu den größten Telekommunikationsanbietern in Deutschland. Am Dienstag, 26. März, verkündete der Konzern mit Sitz in Nordrhein-Westfalen eine Hiobsbotschaft. Vodafone will in Deutschland mit einem Sparpaket in den kommenden Jahren 400 Millionen Euro einsparen. 2000 Mitarbeitern sind von dem Stellenabbau betroffen.

Massiver Stellenabbau: Vodafone will Tausende Stellen in Deutschland streichen

„Vodafone will in den kommenden zwei Jahren noch einfacher, schneller, schlanker und damit schlagkräftiger aufstellen“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Deshalb wolle Vodafone Deutschland bis 2026 rund 2000 Stellen abbauen. Sie sollen „eingespart und verlagert“ werden, wie das Unternehmen mitteilt. Rund 13 Prozent der Belegschaft wäre somit von dem Stellenabbau betroffen. Vodafone hat bislang in Deutschland rund 15.000 Beschäftigte, etwa ein Drittel davon in Düsseldorf.

Bei den personellen Veränderungen werde Vodafone sozialverträglich vorgehen, versprach Phillipp Rogge, der erst im Juli 2022 die CEO-Position von Ametsreiter übernommen hatte. Vodafone will in anderen Bereichen aber auch neue Leute einstellen. Wachstumsfelder wie das Cloud-Geschäft sowie „kundennahe Positionen vor allem im Firmenkundenbereich“ sollen mit Experten gestärkt werden. 

Vodafone will Personal-, Sach- und Betriebskosten reduzieren

Neben den Personalkosten sollen laut Vodafone auch Sach- und Betriebskosten reduziert werden. Bestimmte manuelle Tätigkeiten sollen künftig durch verstärkte Automatisierung ausgeübt werden, heißt es weiter. Das Unternehmen will sich von veralteten Systemen trennen und seine Angebote und Netze verbessern.

Verbraucher müssen sich umstellen: Das Nebenkostenprivileg ist bald Geschichte. Dann müssen sich Mieter eigenständig um Kabelfernsehen kümmern. Wer nicht handelt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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