Prognose

Warnung vor Unwetter in NRW: schwere Gewitter und Starkregen

Es bleibt ungemütlich in NRW. Am Freitag zieht „gewitterträchtige Luft“ nach Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Unwetterwarnung heraus.

Hamm - Das Wetter in NRW bleibt unbeständig. Nachdem am Donnerstag schwülwarme Luft Richtung Nordrhein-Westfalen gezogen war, ist die Gewittergefahr laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch am Freitag, 21. Juni, erhöht. Es muss mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Am späten Freitagnachmittag gab der DWD für den Landkreis Warendorf eine Unwetterwarnung wegen schwerem Gewitter und heftigem Starkregen heraus.

„Unwetterpotenzial gegeben“ – Warnung vor Gewittern und Starkregen in NRW

Neben der Unwetterwarnung für den Kreis Warendorf galt auch in vielen Städten und Kreisen in NRW eine Warnung vor markantem Wetter. Noch bis etwa 22 Uhr besteht die Warnung der Stufe 2 an folgenden Orten:

„Ein kleinräumiges Tief, welches von Westdeutschland weiter nach Norden zieht, führt mit einer südlichen Strömung feuchte und mäßig warme Luft nach Nordrhein-Westfalen“, erklärte der DWD bereits am Freitagvormittag. Dabei können laut DWD seit dem Mittag von Westen und später schwerpunktmäßig in der Südosthälfte Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen bis 80 km/h auftreten. Lokal und eng begrenzt seien in Bezug auf Starkregen auch Unwetter mit Regenmengen zwischen 30 und 40 l/qm möglich. Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net ist sich beim Blick auf die Wetterkarten sicher: „Unwetterpotenzial ist wieder gegeben.“

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

In der Nacht klingen die Gewitter laut DWD ab. Am Samstag gebe es dann nur noch eine geringe Gewittergefahr, es bleibe weitestgehend trocken bei Temperaturen zwischen 19 und 22 Grad.

Unwetter-Gefahr in NRW – auch Saharastaub und Blutregen kommen dazu

Neben Gewitter und Starkregen müssen sich die Menschen in NRW auch auf Saharastaub und Blutregen einstellen. Laut Dominik Jung zog am Donnerstag eine „mächtige Wolke“ Richtung Deutschland und erreichte am Abend den Westen des Landes. Wer kann, sollte also mit dem Waschen des Autos erst einmal warten. Fahrzeuge und Gartenmöbel könnten nach dem Wochenende ziemlich dreckig sein.

Rubriklistenbild: © Florian Gaertner / Imago

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