Oberhausen

Pferd stirbt nach Schuss von Jäger – er hielt es für ein Wildschwein

Ein Pferd wird in Oberhausen von einem Jäger angeschossen. Womöglich, weil er es einem Wildschwein verwechselt hat – nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Oberhausen – Unglaublicher Vorfall in Oberhausen (NRW): Dort soll ein Jäger möglicherweise versehentlich auf ein Pferd geschossen haben. Die Staatsanwaltschaft hat aufgrund einer Strafanzeige Ermittlungen gegen den 27-jährigen Jäger eingeleitet, erklärte eine Sprecherin der Behörde in Duisburg am Freitag. Es geht um eine mögliche Straftat nach dem Tierschutzgesetz.

Jäger traf Haflinger-Stute im Unterkiefer

Der Jäger soll die Haflinger-Stute möglicherweise mit einem Wildschwein verwechselt haben. Das berichtet der WDR und beruft sich auf Aussagen der Pferdebesitzerin. Ihr Pferd Emma soll trotz Dunkelheit gut sichtbar in einem offenen Stall gestanden haben, sagte die Frau.

Der Jäger habe das Pferd am Unterkiefer getroffen, habe jedoch dann den Gnadenschuss verweigert. Diesen habe später ein Tierarzt abgegeben, um die Stute von ihrem Leiden zu befreien, berichtete der WDR weiter unter Bezug auf die Aussagen der Besitzerin.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jäger

Das Symbolbild zeigt einen Haflinger. Beim erschossenen Tier handelte es sich um ein Pferd dieser Rasse.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich zunächst nicht zu Einzelheiten. Man befinde sich noch in der Anfangsphase der Ermittlungen. Es wurden Fotos vom mutmaßlichen Tatort aufgenommen. Zudem werde dem Jäger vorgeworfen, eine Ordnungswidrigkeit nach dem Jagdgesetz begangen zu haben.

Für Schlagzeilen sorgte zuletzt auch eine neue Gebührenordnung für Tierärzte. Pferdebesitzer klagen vielerorts, dass ihr Hobby dadurch immer teurer werde. (bs/dpa) Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Wirestock/Imago

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