Spendenaufruf
Hund verletzt gerettet: „Überlebenskünstler Churchill“ könnte trotzdem sein Bein verlieren
Rüde Churchill wurde schwer verletzt von der Straße gerettet. Nach zwei Operationen benötigt der Hund nun erneut dringend Hilfe. Er könnte sogar sein Bein verlieren.
Steinheim - Churchill verbrachte die ersten anderthalb Jahre seines Lebens in Rumänien. Nach seiner Rettung durch Mitglieder des Vereins „Wir für Hunde in Not e.V.“ aus NRW musste der junge Hund gleich zwei Operationen über sich ergehen lassen, ehe er nach Deutschland kam. Jetzt braucht Churchill erneut Hilfe. Die Tierschützer bitten um Spenden.
Nach dem „täglichen Kampf ums Überleben“ kommt Churchill nach Deutschland
Im August 2024 wurde Churchill an einem Wald in Rumänien entdeckt – verletzt und stark humpelnd. Der junge Rüde hatte eine Bisswunde am Ohr. Außerdem zeigte die Röntgenaufnahme, dass der Ellenbogen seines rechten Vorderbeins gebrochen war. Der Hund wurde umgehend operiert.
Damit war seine Leidensgeschichte aber noch nicht vorbei. Anfang September musste Churchill erneut am Ellenbogen operiert werden. Zudem konnte er „die eingesperrte Situation im privaten Shelter bei einer uns bekannten Tierschützer nicht ertragen“, so die Tierschützer von „Wir für Hunde in Not“. Bei Ausbruchsversuchen verletzte er sich mehrfach selbst am Kopf.
Nach dem „täglichen Kampf ums Überleben“ in den Wäldern von Rumänien und einem zweiten Aufenthalt in der Tierklinik sollte sich für den Hund dann aber zunächst alles zum Guten wenden. Der „Überlebenskünstler Churchill“, wie ihn die Tierschützer nennen, zog bei einer Pflegestelle in Baden-Württemberg ein.
Hund verletzt gerettet – jetzt könnte „Überlebenskünstler Churchill“ ein Bein verlieren
Dort war Churchill „auf dem besten Wege, der absolute Familien-Traumhund zu werden“, schildern die Tierschützer. Er sei freundlich und menschenbezogen, lernwillig und verschmust. Doch Mitte Oktober kam dann der nächste Rückschlag: Churchill muss wieder operiert werden. Trotz Physiotherapie hatte der junge Hund weiterhin Schmerzen im Bein. In einer Fachklinik stellte sich dann heraus, dass die Knochen neu fixiert werden müssen. Die Metallplatte und Schraube im Bein hatten sich gelöst. Schlimmstenfalls, erklären die Tierschützer, könnte Churchill das Bein verlieren.
Über GoFundMe bittet der Verein deshalb um Spenden für die OP. „Die Operationskosten belaufen sich auf circa 4000 Euro“, heißt es in dem Aufruf vom 18. Oktober. Nadine Berndt, Mitglied bei „Wir für Hunde in Not e.V.“, erklärte auf Nachfrage von wa.de, dass Churchill derzeit nur auf drei Beinen läuft, da er Schmerzen hat. Die Operation sei für den 28. Oktober angedacht.
Wer Churchill helfen möchte, kann entweder über GoFundMe direkt spenden, via Paypal (spenden@wir-fuer-hunde-in-not.de) oder durch eine Überweisung: Wir für Hunde in Not e.V., Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, IBAN: DE50 4765 0130 0006 0529 14.
In Rumänien leben Hunderttausende Straßenhunde. „Statt die Tiere zu kastrieren und zu versorgen, werden sie oftmals getötet. So nimmt das Tierleid kein Ende“, erklärt der Deutsche Tierschutzbund. Deshalb haben es sich viele Tierschutzvereine zur Aufgabe gemacht, den Hunden zu helfen. Franka Tegethoff und Silvia Smid vom Tierschutzverein „Einfach Tierschutz e.V“ retten Hunde in Rumänien von der Straße, aus der Misshandlung und der Tötung.
Rubriklistenbild: © Wir für Hunde in Not e.V

