Wetter bleibt wechselhaft

Wieder Unwetter-Gefahr in NRW – Gewitter und Starkregen drohen

Es will einfach nicht aufhören: Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Sonntag wieder Gewitter und Starkregen in einigen Regionen von NRW. Mancherorts droht Unwetter.

Hamm - Zum Ende stürzt der Juli 2025 so richtig ab. Zwar halten sich die Temperaturen einigermaßen stabil über 20 Grad, darüber hinaus zeigt sich das Wetter allerdings nicht sehr sommerlich. Wolken, Schauer, Gewitter – tagein, tagaus. Auch am Sonntag, 27. Juli, muss in einigen Regionen mit ungemütlichem Wetter gerechnet werden. Vereinzelt könnte der Starkregen sogar unwetterartige Ausmaße annehmen.

Von einem „Unwetter“ sprechen die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) mit Blick auf Starkregen ab einer bestimmten Niederschlagsmenge. Am Sonntag könnten mancherorts um die 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit herunterkommen. Hierbei handelt es sich laut DWD um unwetterartige Mengen. Es könnten zum Beispiel Keller und Straßen überflutet werden.

Gewitter und Starkregen am Sonntag in NRW – Unwetter möglich

Betroffen sind am Sonntag nach Einschätzung der Experten vor allem der Süden und Osten von NRW. Dort könnte es am Nachmittag vermehrt Gewitter mit Starkregen um die 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie starke Böen bis 60 km/h geben. Vereinzelt sei eben auch Unwetter möglich.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Zum Abend hin sollen die Gewitter und Schauer dann nachlassen. In der Nacht lockern die Wolken von Nordwesten her auf, während es im Osten und Süden noch nass und teils gewittrig sein kann.

Keine sommerlichen Aussichten für den Wochenstart in NRW

Am Montag muss dann einmal mehr mit Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden. Und es wird etwas kühler. Die Höchsttemperaturen liegen zum Wochenbeginn nur noch bei 19 bis 22 Grad, auf dem Kahlen Asten ist es mit 14 Grad fast schon herbstlich frisch. Die Schauer werden die Menschen in NRW wohl noch einige Tage begleiten. Immerhin: Ab Donnerstag wird es wieder etwas wärmer. Und auch der Wettertrend für den August macht ein wenig Hoffnung – auch wenn dieser noch mit Vorsicht zu genießen ist.

Rubriklistenbild: © Ying Tang/Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare