Feuer an Neujahr
Feuerwerkskörper mutmaßlich verantwortlich: Wohnung nach Brand unbewohnbar
Ein Brand in Gütersloh sorgte für einen Großeinsatz. Die Feuerwehr kämpfte gegen dichten Rauch. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
Gütersloh - Mutmaßlich durch Feuerwerkskörper ist am Donnerstagabend, 1. Januar, eine Wohnung im Komplex Fröbelstraße 1 in Brand gesetzt worden. Die Mieter waren nicht zu Hause, die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Der Großeinsatz für die Feuerwehr begann nach dem Notruf um 19.48 Uhr: Zunächst rückten die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Gütersloh aus, später wurde noch der Löschzug Isselhorst alarmiert.
Auch der Löschzug Friedrichsdorf eilte zu der Brandstelle im Bereich der Bundesstraßen 61 und 513. Vorsichtshalber waren auch drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Brandstelle entsandt worden, verletzt wurde bei dem Feuer aber niemand. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Qualmentwicklung zu erkennen. Laut Feuerwehr-Einsatzleiter Edgar Leingang drang dichter schwarzer Qualm aus der Wohnung sowie aus den darüberliegenden Fenstern.
Wohnung in Gütersloh nach Brand unbewohnbar
Dass in der Wohnanlage Maisonettewohnungen üblich sind, wusste die Feuerwehr den Angaben zufolge zunächst nicht. Erst während der Löscharbeiten wurde klar, dass sich die Wohnung über zwei Etagen erstreckt. An der Seite zur Barthstraße hin wurde die Drehleiter in Stellung gebracht.
Mehrere Trupps, die mit Atemluftflaschen ausgerüstet waren, löschten die Flammen. Später wurden nach Nachlöscharbeiten durchgeführt, um auch letzte Glutnester abzulöschen.
Wohnung für Ermittlungen beschlagnahmt
Vor der Eingangstür wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken. Nach etwa einer Stunde konnten die Maßnahmen langsam wieder zurückgefahren werden. Die Hitze in der Wohnung war so stark, dass teilweise sogar der Putz von den Wänden fiel.
Nach Polizeiangaben gab es verschiedene Hinweise auf die möglichen Verursacher, die aber auch nicht besonders konkret gewesen sein sollen. Die Wohnung wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Kräfte wieder einrücken. Wie Leingang weiter mitteilte, ist auch das über der ausgebrannten Wohnung liegende Apartment nicht mehr bewohnbar, die Mieter wurden durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes in einer Unterkunft untergebracht.
In Hagen löste eine Silvesterrakete einen Großbrand aus. Die Flammen schlugen von einer Tanne aus auf drei Dachstühle über. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.
Rubriklistenbild: © Andreas Eickhoff
