Fahrtrichtung Oberhausen
BMW durch die Luft geschleudert – Fahrer tot: Polizei sperrt A2-Fahrbahn
Zu einem tödlichen Unfall ist es auf der A2 gekommen. Die Leitplanke wirkte dabei wie eine Rampe. Ein BMW schleuderte meterweit durch die Luft. Die Ermittlungen laufen.
Update vom 7. September, 8.32 Uhr: Mittlerweile liegt auch eine offizielle Mitteilung der Polizei zum Unfall auf der A2 vor – sie bestätigt die Erstmeldung von wa.de (siehe unten). Demnach kam der Wagen gegen 0.30 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Beckum und Hamm-Uentrop von der Fahrbahn ab. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle.
Ermittlungen zum Unfall auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Beckum und Hamm-Uentrop laufen
„Ersten Erkenntnissen zufolge kam ein 64-jähriger Mann aus Minden mit seinem Auto durch bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Autobahn ab und blieb auf einem Feld stehe“, erklärt die Polizei dazu. War der Verkehr zunächst nicht behindert, könnte es nun doch zu kleineren Einschränkungen auf der A2 kommen.
„Die Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund dauert aktuell an. Hierfür ist der rechte Fahrstreifen gesperrt“, teilt die Polizei mit.
Tödlicher Unfall auf der A2: BMW schleudert 100 Meter durch die Luft
Erstmeldung: Hamm – In der Nacht zu Donnerstag, 7. September, befuhr ein Mann in einem weißen BMW die Autobahn 2 (A2) in Fahrtrichtung Oberhausen (NRW). Zwischen der Anschlussstelle Beckum und Hamm-Uentrop, kam der Mann gegen 0.27 Uhr, aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.
Leitplanke wirkte bei Unfall auf A2 wie eine Rampe
Dabei wirkte die Leitplanke wie eine Rampe und schleuderte das Fahrzeug circa 100 Meter über eine Böschung. Dabei überschlug sich der BMW und prallte aus rund fünf Metern auf den Asphalt. Das Fahrzeug meldete selbstständig den Unfall an die E-Call-Zentrale, diese konnte das Fahrzeug auf Höhe der B58 auf einem Feld orten.
Wichtige Sekunden gingen bei der Suche nach dem Fahrzeug verloren, kurze Zeit später fand die Feuerwehr das Fahrzeug an der Unterführung auf dem Dach liegen. Sofort zogen die Rettungskräfte den Mann aus seinem Fahrzeug und begannen mit der Reanimation. Jedoch ohne Erfolg, nach einiger Zeit konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach ersten Erkenntnissen soll es sich um einen 64-Jährigen handeln. Mehr ist zur Person aktuell noch nicht bekannt. Die Beamten forderten ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei an, diese begann noch in der Nacht mit der genauen Rekonstruktion des Unfalls.
Verkehr auf der A2 vom Unfall nicht betroffen
Der Verkehr der Autobahn wurde bei dem tragischen Unglück nicht beeinflusst. Ein Abschleppunternehmen musste den völlig zerstörten Unfallwagen in der Nacht bergen, dabei wurde festgestellt, dass einige Liter Betriebsmittel ins Erdreich sickerten. Hier wurde eine Havarie Firma tätig und kofferte das Erdreich aus. Der Sachschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.
Auch in Münster ist ein Mann bei einem Unfall tödlich verunglückt. Seine Beifahrerin konnte schwerverletzt aus dem Fahrzeug befreit werden. Im Kreis Coesfeld erfasste zudem ein Kleinbus bei einem Unfall eine Radfahrerin frontal und schleuderte sie zu Boden. Ersthelfer versuchten noch, die Frau zu reanimieren.
