Solinger (34) verliert Kontrolle über seine Maschine
Tödliches Überholmanöver: Motorradfahrer stirbt in Wipperfürth
Wipperfürth - Tödliches Wochenende in Wipperfürth: Am Sonntagabend starb ein Motorradfahrer, als er nach dem Überholen die Kontrolle über seine Maschine verlor. Bereits am Samstag war ein Kradfahrer in Wipperfürth ums Leben gekommen.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 18.30 Uhr bei der zwischen Halver und Wipperfürth gelegenen Ortschaft Wasserfuhr. Ein 34-jähriger Mann aus Solingen war nach Angaben der Polizei-Leitstelle des Oberbergischen Kreises zu diesem Zeiptunkt mit einem Bekannten auf der L284 unterwegs.
Als Vorausfahrender überholte der Solinger eingangs einer Rechtskurve ein Auto. Das hätte er an dieser Stelle nicht tun dürfen, denn dort befand sich laut Polizei ein durchgezogener Mittelstreifen.
Beim Wiedereinscheren verlor er die Kontrolle über sein Motorrad. Er stürzte und rutschte mit dem Oberkörper gegen den Fuß der Schutzplanke. Obwohl der so genannte Sigmapfosten mit Schaumstoff ummantelt war, zog sich der Solinger so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Bereits am Samstag hatte es einen tödlichen Unfall in Wipperfürth gegeben. Gegen 14.20 Uhr befuhr ein 54-jähriger Wuppertaler mit seinem Krad die Landstraße 302 aus Richtung Lindlar-Frielingsdorf kommend in Fahrtrichtung Wipperfürth-Dohrgaul. Nachdem er die Ortschaft Klemenseichen passiert hatte, kam er aus bislang ungeklärter Ursache beim Durchfahren einer langgezogen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen einen Telefonmast.
Der Fahrer zog sich schwerste Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle. Neben dem örtlichen Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt.
Lesen Sie auch:
Tod im Sauerland: Biker und Radfahrer sterben nach Frontal-Unfall
Polizei warnt: Mörder nicht in Psychiatrie in Köln zurückgekehrt