Kameras am Strand

Strand-Besucher werden in Holland von Kameres überwacht

Holland ist für viele Deutsche ein beliebtes Reiseziel. Besonders hoch ist der Andrang an einem niederländischen Strandort. Der Ort setzt nun auf Kameras.

Zandvoort - Besonders für Menschen aus NRW bietet sich ein Kurztrip zu den Stränden in den Niederlanden an: Man muss nicht lange fahren und kann trotzdem in einem anderen Land Urlaub machen. Vor allem der Badeort Zandvoort in der Nähe von Amsterdam verzeichnet seit Jahren viele Gäste. Diese müssen sich an besondere „Beobachter“ gewöhnen.

Strand-Besucher werden in Holland überwacht

Denn in der Nähe des beliebten Badestrands bewachen Kameras die Besucher. Die Kameras fangen den Bereich vom Bahnhof bis zum Badhuisplein ein, berichtet das niederländische Portal nhnieuws.nl. Außerdem wird mit Beginn der Badesaison Sicherheitspersonal eingesetzt. Am Boulevard unweit des Strands soll es künftig auch einen Polizeistützpunkt geben.

Beachclub-Besitzer sind dann per Walkie-Talkie mit der Polizei verbunden. Ein Grund für die Maßnahmen sind laut Bericht immer wiederkehrende Unruhen im Strandgebiet. Kleinere Gruppen würden häufig für Unannehmlichkeiten sorgen, wohingegen sich der Großteil der Strand-Besucher gut benehme.

Zandvoort setzt künftig auf Überwachungskameras. (Symbolbild)

Überwachung in den Niederlanden: Bodycams im Supermarkt

Auch könnten die Mitarbeiter des Supermarkts Dirk van den Broek mit Bodycams ausgestattet werden. Das Unternehmen gab diese Pläne in einer Pressemitteilung bekannt. Ob die Mitarbeiter der Supermarkt-Filiale in Zandvoort Kameras tragen werden, steht aber noch nicht fest. Das Unternehmen teilte lediglich mit, dass 40 Geschäftsstandorte von Dirk van den Broek Bodycams erhalten werden. Was aber jetzt schon sicher ist: Auch der Supermarkt-Manager steht über ein Walkie-Talkie mit der Polizei in Kontakt.

Auch andere Touristenorte ziehen Konsequenzen aus dem Verhalten ihrer Besucher. Die spanische Partyhochburg Mallorca will 2024 die Benimmregeln für Urlauber verschärfen.

Rubriklistenbild: © onemorepicture / Thorsten Wagner / imago

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