April-Wetter

Gewitter in der Nacht zu Dienstag, danach geht es stürmisch weiter in NRW

Die Kaltfront eines Tiefs brachte teilweise schwere Sturmböen nach NRW. Der Deutscher Wetterdienst warnte. Es wird auch am Dienstag stürmisch.

Update vom 15. April, 20.50 Uhr: Die schweren Sturmböen haben am Montag den Bahnverkehr in NRW durcheinandergewirbelt, und auch auch Straßen musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen. In der Nacht beruhigt sich das Wetter etwas, auch wenn durch das Bergland weiterhin vereinzelte Sturmböen ziehen - vor allem in der Nähe von Gewittern. Am Dienstagvormittag, 16. April, wird es in Teilen von NRW wieder stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit „Sturmböen bis 75 km/h in exponierten Lagen“.

Gewitter in der Nacht zu Dienstag, dann geht es in NRW stürmisch weiter

[Erstmeldung] Hamm – Das mit der Wettervorhersage im April ist immer so eine Sache. Der Monat macht beim Wetter ja bekanntlich, was er will. Heute Sonne, morgen Regen, übermorgen Hagel und plötzlich wieder Sommertemperaturen. Nun aber drohen am Montag, 15. April, auch noch „zeitweise schwere Sturmböen“. Die soll nämlich die Kaltfront eines Tiefs, das von Schottland nach Süddänemark zieht, mit nach Nordrhein-Westfalen bringen.

Kaltfront erreicht NRW im Tagesverlauf und bringt „zeitweise schwere Sturmböen“

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, würde die Kaltfront NRW im Tagesverlauf erreichen und „einen unbeständigen, teils stürmischen und deutlich kühleren Witterungsabschnitt“ einleiten. Doch mit dem drohenden Temperatursturz nicht genug: Das Wetter wird wohl richtig ungemütlich im Westen.

Von Nordwesten her wird mit einer Windzunahme gerechnet, anschließend soll es „verbreitet Windböen und stürmische Böen zwischen 60 und 70 km/h“ geben. Am Nachmittag soll es dann so richtig losgehen: Der DWD rechnet „von Nordwesten her mit Durchzug einer Kaltfront vermehrt Sturmböen bis 85 km/h“. Vereinzelt sollen sogar schwere Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen werden können.

DWD rechnet mit Windabnahme erst am Abend und in der Nacht zu Dienstag

Erst am Abend und in der Nacht zu Dienstag rechnet der Deutsche Wetterdienst mit einer Windabnahme. Doch Vorsicht: Im Bergland sowie in exponierten Lagen seien weiterhin „starke bis stürmische Böen zwischen 60 und 70 km/h“ möglich. Im höheren Bergland seien sogar „anfangs vereinzelte Sturmböen bis 80 km/h“ wahrscheinlich.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
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Die Kaltfront des Tiefs bringt aber wohl nicht nur Sturmböen nach NRW, sondern auch vereinzelt Graupel und Gewitter. Zudem soll es einen Temperatursturz geben. „In der Nacht zum Dienstag in den Kammlagen der Mittelgebirge leichter Frost bis -1 Grad wahrscheinlich“, schreibt der DWD. Oberhalb von 600 Metern sei „vor allem in der zweiten Nachthälfte Schnee- und Graupelschauer, dabei in den Kammlagen vorübergehend Glätte nicht ausgeschlossen“.

Rubriklistenbild: © Marc John/Imago

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