Wetter
Schafskälte 2024: Temperaturen in NRW liegen um den Gefrierpunkt
So richtig wird es nichts mit dem Sommer. In dieser Woche sind Sturm und Regen angesagt: Die Schafskälte hat NRW erreicht. Mancherorts nähern sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt.
Hamm – Die Schafskälte ist in NRW angekommen und verdirbt uns die Sommer-Stimmung. Das Wetter-Phänomen sorgt Mitte Juni für kühle Nächte. In manchen Regionen sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen sogar fast bis auf den Gefrierpunkt.
Schafskälte 2024 in NRW: Gewitter, Sturmböen und sogar Tornados möglich
Der Grund: Im Zeitraum vom 10. bis 12. Juni weht kalte Polarluft zu uns nach Deutschland. Während der sogenannten Schafskälte sinken deshalb die Temperaturen und die Regenwahrscheinlichkeit steigt. Die Schafskälte zählt zu den sogenannten meteorologischen Singularitäten; sie gilt als Witterungsregelfall.
So zieht seit Montag ein Tief aus den Niederlanden über Nordrhein-Westfalen hinweg und sorgt für unbeständiges und windiges Wetter.
Dazu erwarten die Bürger in NRW steife bis stürmische Böen mit bis zu 70 km/h. Am Montag gab es dazu kräftige Schauer und Gewitter und sogar vereinzelte Tornados waren dabei laut der Wetterexperten nicht ausgeschlossen.
Schafskälte 2024 in NRW: Temperaturen nähern sich dem Gefrierpunkt
Die Temperaturen variieren stark. Die Tageshöchstwerte liegen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis Mittwoch zwischen 15 und 18 Grad, in Hochlagen zwischen 12 und 14 Grad. In der Nacht kühlt es dann ab, auf 9 bis 5 Grad, in Hochlagen auf bis 3 Grad, in einzelnen Tallagen der Eifel sogar bis 1 Grad.
Ab Donnerstag beruhigt sich das Wetter in Nordrhein-Westfalen dann wieder und die Temperaturen steigen auf bis zu 21 Grad. Es bleibt jedoch bewölkt und regnerisch.
Neben der Schafskälte erwarten uns im Juni noch weitere Wetter-Phänomene, um die sich auch einige Bauernregeln ranken.
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