Essen
Bekanntes Modegeschäft im Ruhrgebiet schließt – Räumungsverkauf läuft
Aus einem großen Einkaufszentrum in NRW zieht sich mit Jack Wolfskin eine bekannte Modekette zurück. Der Räumungsverkauf läuft.
Essen - Das Einkaufszentrum Limbecker Platz bezeichnet sich selbst als Shopping-Adresse Nummer eins in Essen. Was aufgrund der zentralen Lage sowie der Fülle an Läden wohl die wenigsten überraschen dürfte. Kunden müssen sich dort aber schon bald auf Veränderungen einstellen, denn eine bekannte Marke verschwindet dort.
Jack Wolfskin schließt Filiale im Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen – Rabatte im Räumungsverkauf
Das für Outdoor-Kleidung bekannte Unternehmen Jack Wolfskin schließt seinen Store im Limbecker Platz. Ende Januar 2025 ist dort Schluss, wie das Center-Management auf Nachfrage von wa.de bestätigte. Über die Gründe der Schließung des Standorts ist bislang öffentlich noch nichts bekannt. Zudem weist weder das Einkaufszentrum noch das Bekleidungsunternehmen selbst auf der jeweiligen Homepage darauf hin, dass die Filiale im Limbecker Platz dicht machen wird.
Der Räumungsverkauf in der Filiale ist derweil bereits angelaufen. Wie ein User der Schnäppchen-Plattform mydealz.de schildert, gebe es bis zu 50 Prozent Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP). In den Kommentaren beschreibt ein Nutzer, dass bereits kurz vor Weihnachten nur noch vereinzelt Artikel aus der Damen-Winterkollektion vorrätig gewesen wären. Ansonsten sprach er jedoch von einer „relativ großen“ Auswahl.
In Essen gibt es weitere Schließungen. So geht Doris Krumey, Chefin von „Paper-la-papp“, in den Ruhestand. Ende 2024 macht das Traditionsgeschäft zu. Ans Aufhören denkt sie aber nicht. Unweit von Essen endet in Duisburg sogar nach knapp 150 Jahren eine Ära in der Uhren- und Schmuckbranche: Das Traditionsunternehmen „Schmeltzer Antik“ schließt. Auch dort startete aus diesem Grund ein Räumungsverkauf. Von der Stoffe Werning GmbH sind gleich mehrere Filialen von einer Schließung betroffen. Denn das Unternehmen befindet sich im Insolvenzantragsverfahren. Plakate kündigen dort ebenfalls einen „Räumungsverkauf“ an.
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