Phänomen könnte Wetter trüben
„Richtige Saharastaub-Wolke“ im Anmarsch – Vorsicht beim Autowaschen
Es wird ungewöhnlich warm am Freitag in NRW. Aber ein Phänomen könnte den schönen Tag trüben: Saharastaub. Wer plant, sein Auto zu waschen, sollte vorsichtig sein.
Hamm - Da ist er wieder, der Frühling. Passend zum kalendarischen Beginn der neuen Jahreszeit kletterten die Temperaturen am Donnerstag, 20. März, tagsüber schon deutlich in die Höhe. Und es soll noch wärmer werden. Am Freitag wird es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) „ungewöhnlich warm“ in NRW – inklusive Sonne satt. Doch eine „richtige Saharastaub-Wolke“ ist nach Angaben von Dominik Jung im Anmarsch. Diplom-Meteorologe von wetter.net erklärt die möglichen Auswirkungen auf das Wetter.
„Richtige Saharastaub-Wolke“ im Anmarsch – Wetter in NRW könnte getrübt sein
Jung spricht von einem „kleinen Batzen Saharastaub“, der bereits am Freitagvormittag den Westen von Deutschland erreichen könnte. Die Betonung liegt auf „könnte“, denn wie viel, wann hierzulande ankommt, könne letztlich nie konkret vorhergesagt werden. Klar sei aber, dass eine Wolke über das Mittelmeer zu uns herüberziehe.
Und der Saharastaub könnte laut Jung dann dafür sorgen, dass sich der Himmel eintrübt – und die Sonne an Strahlkraft verliert. „Es könnten sich dichtere Wolken bilden aufgrund des Saharastaubs“, so der Wetter-Experte. Ob sich die Temperaturen am Freitag in NRW sommerlich anfühlen werden, bleibt entsprechend abzuwarten.
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Wer also plant, das schöne Wetter am Donnerstag oder Freitag für eine Fahrt durch die Waschstraße zu nutzen, sollte sich dies noch einmal gut überlegen. Denn beim Saharastaub handelt es sich um Mineralstaubpartikel aus der Sahara, also Wüstensand. Diese Partikel trüben nicht nur die Sonne ein und sorgen mitunter am Himmel für spektakuläre Sonnenuntergänge. Wenn sich der Staub auf das Auto ablegt, ist Vorsicht angesagt. Dies ist vor allem der Fall, wenn der sogenannte Blutregen eintritt, der Saharastaub also quasi aus den Wolken gewaschen wird.
Vorsicht beim Autowaschen: Saharastaub kann den Lack zerkratzen
Die Staubpartikel, die vom Himmel kommen, können den Autolack zerkratzen. Der ADAC rät grundsätzlich dazu, den Wagen von der Staubschicht zu befreien. „Schmutzige Fenster, Scheinwerfer und Rücklichter können die Sichtbarkeit beeinträchtigen.“ Zudem könnte sich der Saharastaub in den Lack einbrennen. Autobesitzer sollten aber vorsichtig sein beim Waschen. Regel Nummer eins: viel Wasser verwenden. Der ADAC warnt, dass sonst die Sandpartikel mit einem Schwamm in den Lack einmassiert und Kratzer verursacht werden.
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