Herbst statt in Sommer

„Gruselwetter“ in NRW: Gewitter, Starkregen und stürmische Böen erwartet

Wo ist der Sommer hin? Stattdessen gibt es Gewitter, Starkregen und stürmische Böen in NRW. Ein Experte spricht von „Gruselwetter“. Die weiteren Aussichten: übel.

Hamm - Neue Woche, neues Glück? Ein Blick aus dem Fenster sagt: Nein. Es regnet aus dunkelgrauen Wolken. Und so bleibt das Wetter in Nordrhein-Westfalen erst einmal. In dieser Woche erwartet uns das „komplette Herbstfeeling“, sagt Dominik Jung von wetter.net. Er spricht sogar von „Gruselwetter“. Autsch.

Gruselwetter statt Sommer: Gewitter, Starkregen, stürmische Böen in NRW

Schon in der Nacht zu Montag (31. Juli) war es nass, kühl und in einigen Teilen von NRW derart windig, dass sich die Bäume bogen. Und das setzt sich tagsüber fort. Zum Wochenstart gab es einzelne Gewitter und Starkregen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Als wäre das nicht schon deprimierend genug, gab es am Montag auch immer mal wieder starke bis stürmische Böen. Auch am Dienstag (1. August) warnten die Experten des DWD bis in die Abendstunden vor Böen um 70 Kilometer pro Stunde. Von einer schweren Unwetter-Lage war NRW jedoch weit entfernt - ebenso weit allerdings auch von einer Wetterlage, die man als „Sommer“ bezeichnen könnte.

Am Dienstag startete der August, der aus meteorologischer Sicht dritte Sommermonat. Aber: „Bade- und Freibadwetter ist in dieser Woche so gut wie überhaupt nicht in Sicht“, sagt Dominik Jung. Stattdessen erwartet er immer kühler werdende Temperaturen in einem „Kampf um die 20-Grad-Marke“ und als Sahnehäubchen obendrauf besonders im Westen kräftiger Dauerregen. „Da braucht man wirklich gute Nerven“, sagt Jung.

Wetter in NRW bleibt ungemütlich: Amtliche Warnung des DWD am Mittwoch

Ruhiger wird das Wetter in NRW am Mittwoch nicht - ganz im Gegenteil. Der DWD schickte bereits amtliche Warnungen für Mittwoch ab 10 Uhr bis Donnerstagabend gegen 19 Uhr heraus. Besonders der Südwestens von Nordrhein-Westfalen sei von der Warnstufe 2 betroffen. Am Niederrhein bis hinein in die Eifel sei mit Sturmböen zu rechnen.

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Im Laufe des Mittwochs ist in NRW örtlich immer wieder mit Gewittern, Starkregen und stürmischen Böen zu rechnen. Besonders am Nachmittag und Abend könnte es ungemütlich werden. Sogar orkanartige Böen mit einer Geschwindigkeit von rund 110 km/h seien möglich.

Rubriklistenbild: © IMAGO / MiS

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