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Wetter in NRW: Umgestürzte Bäume beschädigen Autos – Freitag teils windig

In NRW ist es zum Ende der Woche stürmisch. Ein Sturm richtete am Donnerstag vielerorts Schäden an. Auch am Freitag bleibt es teils windig.

  • In NRW warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Freitag, 3. November vor Windböen von bis zu 60 km/h.
  • Im Bahnverkehr kam es durch einen Sturm am Donnerstag zu Einschränkungen und Ausfällen.
  • Die Feuerwehr rückte in NRW zu mehr als hundert Einsätzen aus.

Update vom 3. November, 9:00 Uhr: Auch bei der Bahn hat sich die Lage nach dem Sturm am Donnerstag wieder mehr entspannt. Der Zugverkehr läuft weitestgehend wieder nach Plan. Nur vereinzelt gibt es noch Gegenstände auf der Strecke, wie auf zuginfo.nrw zu lesen ist. Die am Donnerstag vorübergehend eingestellten Linien S3, S9 und RE49 fahren laut der Deutschen Bahn wieder nach Plan.

Sturm sorgt für umgestürzte Bäume auf Autos – Freitag bleibt in Teilen NRWs stürmisch

Update vom 3. November, 7:00 Uhr: Der Sturm in NRW ist weitestgehend abgezogen. In einigen Teilen des Landes kam es allerdings zu Schäden. So musste vielerorts die Feuerwehr ausrücken, um etwa umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste zu beseitigen. Allein im Kreis Wesel gab es bis Freitagnacht wegen des Sturms 48 Einsätze. Dort wurden laut Polizei auch umgekippte Baustellenabsperrungen im Kreisgebiet verteilt. „In Dinslaken, Moers, Schermbeck und Voerde wurden insgesamt vier Fahrzeuge durch umgestürzte Bäume beschädigt. Hierbei entstanden lediglich Sachschäden“, so die Polizei in einer ersten Bilanz.

Vielerorts stürzten durch den Sturm Bäume um, wie hier in Euskirchen.

Am Freitag bleibt das Wetter in NRW ruhiger. Laut dem Deutschen Wetterdienst kann es allerdings an manchen Stellen nochmals windig werden. „Von der Eifel über den Niederrhein und dem Münsterland bis zum Mindener Land sowie vom Nordrand des Sauerlands bis zum Ruhrgebiet zeitweise Windböen bis 60 km/h aus Südwest“, heißt es in der Prognose des DWD. Für Kreise in diesen Regionen hat der DWD bereits eine Wetterwarnung der Stufe 1 ausgegeben. Diese gilt bis 16 Uhr. Danach soll der Wind allmählich nachlassen.

Wetter in NRW: Nacht bleibt windig – Warnung vor Sturmböen

Update vom 2. November, 21:43 Uhr: Auch am Abend bleibt es stürmisch in NRW. Für weite Teile des Landes gilt weiterhin die Warnstufe 1. An der Grenze zu den Niederlanden warnt der Deutsche Wetterdienst DWD sogar in der zweiten Stufe vor „markantem Wetter“. Demnach gibt es verbreitet Sturm- und Windböen im Westen Deutschlands.

Es bleibt stürmisch in NRW.

Das bleibt auch in der ersten Nachthälfte zum Freitag so. Weiterhin kann es dann Windböen mit um die 60 km/h geben, vereinzelt sind sogar 80 km/h möglich. Im Laufe der Nacht sollen die Böen dann nachlassen, kehren aber wieder zurück. Erst am Abend schwächt sich der Wind ab. Dazu ist es am Freitag wechselnd bewölkt, nur selten regnet es etwas. Zeitweise soll es sogar sonnige Abschnitte geben. In der Nacht zu Samstag soll es dann wieder Regen geben.

Sturmtief: Baum in Oberhausen geht in Flammen auf

Update vom 2. November, 20:41 Uhr: Auch im Ruhrgebiet musste die Feuerwehr im Folge des Sturmtiefs mehrmals ausrücken. In Oberhausen-Osterfeld war an einer Bahnlinie an der Ripshorster Straße eine Tanne auf eine Oberleitung gefallen, die daraufhin in Flammen aufging. Während der Löscharbeiten war der Bahnverkehr dort für eine Weile unterbrochen.

In Gelsenkirchen waren Bäume auf Autos gestürzt.

In Gelsenkirchen gab es bis 18 Uhr etwa 30 Einsätze für die Feuerwehr. Dabei waren Bäume auf Autos gestürzt. Fassadenteile und Werbetafeln hatten sich außerdem gelöst und stellten eine Gefahr für Menschen dar, so der Bericht der Feuerwehr.

Sturmtief über NRW: Mehr als 100 Einsätze für die Feuerwehr

Update vom 2. November, 19:20 Uhr: In ganz NRW musste die Feuerwehr wegen des Sturmtiefs Emir zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. In Mönchengladbach hatte es zwischen 5:28 und 18 Uhr insgesamt 28 Einsätze gegeben, berichtet die Feuerwehr. Sie wurde wegen umgestürzter Bäume oder entwurzelter Bäume gerufen. Mitunter ging es auch um Bäume, die auf Autos oder Häuser gestürzt waren.

Die beschäftigten auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Ratingen, wo es 13 Einsätze gab. In Düsseldorf-Pempelfort musste die Oberleitung einer Straßenbahn zeitweise vom Strom genommen werden. Dort drohten Dachziegel auf die Derendorfer Straße zu fallen. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen. Insgesamt gab es in Düsseldorf bis zum Abend 72 Einsätze, die durch den Sturm ausgelöst wurden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

NRW: Feuerwehr muss nach Sturm Festzelt aus dem Baum holen

Update vom 2. November, 16:30 Uhr: Während der Sturm weiter über NRW hinwegzieht, kämpft die Feuerwehr mit den Auswirkungen. Die Feuerwehr Leverkusen spricht von einem „einsatzreichen Tag“. Bis 16 Uhr am Nachmittag gab es demnach bereits 26 Einsätze im Stadtgebiet. Darunter umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten oder drohten, abzubrechen.

In Leverkusen Küppersteg wurde ein Festzelt bei dem Sturm durch die Luft gewirbelt.

In Leverkusen-Küppersteg war ein Festzelt durch die Luft gewirbelt worden und hing an einem Baum fest. Die Einsatzkräfte mussten es sichern, damit das Zelt nicht erneut abheben konnte. Laut Bericht der Feuerwehr befanden sich keine Personen in dem Zelt. Doch damit scheint der Tag für die Einsatzkräfte noch nicht beendet. „Aufgrund der Wetterlage ist im Tagesverlauf mit weiteren Einsätzen zu rechnen“, heißt es in einer Mitteilung.

Sturm in NRW: Bahn-Verkehr teilweise eingeschränkt

Update vom 2. November, 14:35 Uhr: Auf ersten Bahnstrecken entspannt sich allmählich die Lage etwas. „Es sind mittlerweile weniger Linien betroffen, als in den Stunden zuvor. Von daher denke ich, dass wir mit dem Größten durch sind“, sagte ein Bahnsprecher auf 24RHEIN-Nachfrage. Auf vielen Linien kommt es weiterhin wegen Schäden an den Strecken zu Beeinträchtigungen. Bis diese behoben sind, könne es laut Sprecher noch etwas dauern.

Der Fernverkehr der DB bleibt dagegen weiterhin vom Sturm verschont. „Lediglich am Düsseldorfer Flughafen kam es zeitweise zu Verzögerungen“, so der Sprecher der Bahn. Zwischen Düsseldorf Flughafen und Duisburg war am Morgen eine Person von einem Zug erfasst worden. Aber auch außerhalb des Bahnverkehrs hat der Sturm vielerorts in NRW für Schäden und Einschränkungen gesorgt. Der Dortmunder Zoo wurde aus Sicherheitsgründen sogar geschlossen, berichtet wa.de.

Bahn bietet Ersatzbusse für eingestellte Linien an

Update vom 2. November, 13:10 Uhr: Inzwischen sind einige Bahnstrecken in NRW wieder frei. So zum Beispiel der Streckenabschnitt zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen, der seit den Morgenstunden gesperrt war. Dennoch kommt es auf vielen Linien im Bahnverkehr zu erheblichen Einschränkungen. Auf den eingestellten Bahnlinien S3 und S9 gibt es mittlerweile einen Schienenersatzverkehr in Form von Bussen. Laut zuginfo.nrw fahren diese zwischen folgenden Haltestellen:

  • Schienenersatzverkehr S3: Die Busse fahren zwischen Essen Hbf und Hattingen (Ruhr) Mitte
  • Schienenersatzverkehr S9: Die Busse fahren zwischen Haltern am See und Wuppertal-Vohwinkel
Stürmische Böen sorgen in NRW für viel Unruhe (IDZRNRW-Montage)

Sturm in NRW: Erste Bahnlinien sogar eingestellt

Update vom 2. November, 11:30 Uhr: Im Bahnverkehr von NRW hat das Orkantief Emir weitere Folgen. So wurden laut zuginfo.nrw bereits erste S-Bahn-Linien und eine RE-Linie eingestellt. Konkret betrifft das folgende Linien:

  • S3
  • S9
  • RE49

Auf vielen weiteren Linien kommt es nach wie vor zu Verspätungen und Ausfällen. Vielerorts sind Bäume auf die Gleise gestürzt und müssen beseitigt werden, heißt es bei zuginfo.nrw.

Sturm-Warnungen in NRW – mehrere Bahnstrecken gesperrt

In NRW kann es am Donnerstag vielerorts zu Sturmböen kommen (Symbolfoto)

Erstmeldung vom 2. November, 9 Uhr: Köln – Der Donnerstag startet ungemütlich. In weiten Teilen von NRW kommt es zu starkem Wind. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt daher vor Sturmböen in ganz NRW. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 70 km/h anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf“, so der DWD. Teils seien auch Sturmböen von bis zu 80 km/h möglich.

Wetter in NRW: Warnung vor Sturmböen gilt laut DWD bis in die Abendstunden

In vielen Kreisen NRWs gilt derzeit eine Warnung der Stufe zwei vor markantem Wetter. Lediglich in Ostwestfalen gibt es eine Warnung der Stufe eins. Im Rheinland rund Düsseldorf sowie im westlichen Münsterland werden gegen Mittag häufig Böen um die 70 km/h erwartet, so der DWD. Auch in Köln kann es durch den Sturm Sturmböen von bis zu 80 km/h geben.

Der DWD wieß zudem auf mögliche Gefahren hin: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände“, heißt es in der Warnung. Sturmböen sollen bis in die Abendstunden auftreten können. Die Warnung gilt laut DWD zunächst bis 18 Uhr. Am Abend soll der Wind dann allmählich nachlassen.

Sturm in NRW hat bereits massive Auswirkungen im Bahnverkehr

Der Sturm sorgt bereits für teils massive Auswirkungen im Bahnverkehr. „Derzeit gibt es in fast ganz NRW erhebliche Beeinträchtigungen. Viele Linien sind davon betroffen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber 24RHEIN. Auf mehreren Strecken gibt es Ausfälle und Sperrungen durch umgestürzte Bäume. Auch Oberleitungen wurden beschädigt. Betroffen waren die Regionen Euskirchen, Remscheid, Mönchengladbach/Viersen und Dorsten. Auch in den kommenden Stunden ist mit Einschränkungen und Ausfällen bei der Bahn zu rechnen. Laut zuginfo.nrw können davon unter anderem folgende Linien betroffen sein:

  • Regionalverkehr: RE1, RE2, RE3, RE4, RE5, RE7, RE8, RE9, RE10, RE11, RE12, RE13, RE14
  • S-Bahn: S1, S2, S3,S4, S5, S6, S7, S8, S9, S11, S12, S19, S23

Zudem ist im Ruhrgebiet zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen die Bahnstrecke wegen Gegenständen auf den Gleisen gesperrt, berichtet wa.de. Welche Züge verspätet sind oder ausfallen, können Reisende unter anderem auf bahn.de und im DB-Navigator erfahren. Der Fernverkehr blieb bisher vom Sturm noch verschont. ICE- und IC-Züge fahren daher weiterhin nach Plan, so der Bahnsprecher. (jr mit dpa)

Rubriklistenbild: © NWM-TV/dpa

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