Zwischen 2017 und 2019
Betrüger soll Fußballprofi abgezockt haben – Prozess eingestellt
In Bielefeld stand ein Betrüger vor Gericht, der einem Fußballprofi 1,4 Millionen Euro abgezockt haben soll. Nun wurde der Prozess eingestellt.
Update vom 12. April: Das Betrugsverfahren gegen einen 41-Jährigen, der einen Fußballprofi um insgesamt 1,4 Millionen Euro betrogen haben soll, ist vor dem Bielefelder Landgericht eingestellt worden. Zahlt der Angeklagte binnen sechs Monaten insgesamt 30.000 Euro, ist das Verfahren endgültig beendet. Der Angeklagte habe das zugesichert und auch auf eine Entschädigung für rund fünf Monate Untersuchungshaft verzichtet, teilte das Gericht am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft habe dem Vorgehen zugestimmt.
Betrüger soll Fußballprofi abgezockt haben – Prozess beginnt
Update vom 11. April, 13:38 Uhr: Vor dem Landgericht Bielefeld hat am Donnerstag (11. April) um 9 Uhr der Betrugsprozess unter Beteiligung eines Fußball-Bundesligaspielers begonnen. Angeklagt ist ein 41-Jähriger aus Bad Oeynhausen. Er soll den Fußballer zwischen 2017 und 2019 um 1,4 Millionen Euro betrogen haben. Bei dem Betrug soll der Spieler mit Finanzanlagen geködert worden sein. Laut Anklage war dem 41-Jährigen aber von Anfang an klar, dass es keinen Gewinn und auch keine Rückzahlung geben werde. Bis zum 16. Mai hat das Landgericht sieben weitere Verhandlungstage angesetzt.
Betrugsprozess: Betrüger soll Fußball-Bundesligaspieler abgezockt haben
Erstmeldung vom 5. April, 14:48 Uhr: Vor dem Landgericht Bielefeld beginnt am 11. April ein Prozess mit Beteiligung eines Fußball-Bundesligaspieler – weil dieser über einen langen Zeitraum um rund 1,4 Millionen Euro betrogen worden sein soll.
Was genau war passiert? Laut Ankündigung des Gerichts steht ein 41-Jähriger aus Bad Oeynhausen wegen Betruges vor der 1. Strafkammer. Die Anklage besagt, dass der Mann zwischen 2017 und 2019 bei insgesamt 17 Gelegenheiten ein „vermögendes Opfer“ zu Zahlungen mit Aussicht auf Gewinnbeteiligungen veranlasst haben soll. Von Anfang an sei aber klar gewesen, dass es keine Gewinne geben und der Angeklagte die Beträge auch nicht zurückzahlen werde. Der Angeklagte soll sich so rund 1,4 Millionen Euro erschlichen haben.
Das Landgericht Bielefeld hatte die Anklage zuerst nicht angenommen, auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bielefeld eröffnete das Oberlandesgericht in Hamm (OLG) dann jedoch das Verfahren. Nach Angaben eines OLG -Sprechers, weil es möglicherweise nicht nur um den Fußballprofi und den Angeklagten geht.
Denn: Die 1. Strafkammer in Bielefeld soll auch klären, ob ein Dritter von dem Betrug profitiert haben könnte und nicht nur der angeklagte 41-Jährige. Apropos Betrug: Man muss kein Profi-Fußballer sein, um in NRW abgezockt zu werden. So versuchen Betrüger bereits seit längerem, mit sogenanntem „Quishing“ Geldbeträge von Opfern zu ergaunern. Und auch Online-Betrüger, die es noch immer mit der PayPal-Masche versuchen, sind noch immer aktiv. (mo mit dpa)
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