Öffentliche Trinkwasserbrunnen

Hitze im Sommer: Politiker plant Neuerung für die Innenstadt

Die SPD-Fraktion der Stadt Oberhausen plant die Wiedereinrichtung von fünf Brunnen in Oberhausen, um öffentlichen Zugang zu Trinkwasser zu gewähren.

Oberhausen – Die SPD-Fraktion der Stadt Oberhausen (NRW) plant die Wiedereinrichtung von öffentlichen Trinkbrunnen. Genauer gesagt hat die Fraktion die Wiedereinrichtung von fünf Brunnen an ehemaligen Standorten in Sterkrade, Holten und Alt-Oberhausen beantragt. Dafür sollen Fördermöglichkeiten durch Land und Bund sowie finanzielle Hilfe durch die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) genutzt werden.

Bereitstellung von frei verfügbarem Leitungswasser in Oberhausen

Die SPD-Fraktion der Stadt Oberhausen möchte mit den öffentlichen Trinkwasserbrunnen möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern öffentlichen Zugang zu hochwertigem Trinkwasser gewähren. „Mit der Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes durch die Bundesregierung gehört die Bereitstellung von frei verfügbarem Leitungswasser an öffentlichen Orten nun auch zur Daseinsvorsorge“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Bürgermeister der Stadt Oberhausen Manfred Flore.

Die SPD möchte Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten in Oberhausen zur Verfügung stellen. (Symbolbild)

Zudem sollen die Trinkwasserbrunnen eine zielgerichtete Maßnahme gegen gesundheitliche Folgen von Hitzewellen darstellen: „Leicht verfügbares Trinkwasser ist darüber hinaus ein wichtiger Baustein kommunaler Hitzeaktionspläne“, so Flore. Große Hitze und ein möglicher Flüssigkeitsmangel durch verstärktes Schwitzen können zu hitzebedingten Erkrankungen wie zum Beispiel Hitzeerschöpfung, Hitzekrämpfen, einem Hitzschlag oder Austrocknung führen.

Die alten, von der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft betriebenen Trinkwasserbrunnen in Oberhausen mussten aus hygienischen Gründen bereits vor geraumer Zeit abgebaut werden. Probleme mit Trinkwasserbrunnen gab es in der Vergangenheit auch in Hamm: Dort mussten die Brunnen aufgrund von Vandalismus abmontiert werden. (lc)

Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Imago

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