Expertin nennt Prognose

NRW vor Hitzegewittern – wann und wo es im Bundesland donnern kann

Aktuell herrscht brütende Hitze in NRW. Bald könnten jedoch heftige Gewitter das Bundesland treffen.

Hamm – Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke und drückende Tropennächte: Eine Hitzewelle rollt aktuell über Nordrhein-Westfalen. Doch kurz vorm Wochenende könnte sich das Blatt wenden.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sollen die Temperaturen am Donnerstag, 14. August, zwar noch mal bei bis zu 35 Grad liegen. In manchen Regionen sieht das Wetter aber ziemlich ungemütlich aus: „Vom Niederrhein bis ins Westmünsterland bereits morgens, in den übrigen Gebieten ab dem frühen Nachmittag vereinzelte Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen gering wahrscheinlich“, heißt es in der Donnerstags-Prognose des DWD. Eine Abkühlung gibt es dadurch nicht überall – „in Ballungszentren und Hochlagen der Mittelgebirge“ werden wieder Tropennächte erwartet. Aber auch lokale Schauer und Gewitter seien nicht ausgeschlossen.

Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen

Am Freitag könnte es auch noch einmal ordentlich knallen. Besonders die Südosthälfte des Bundeslands werde davon betroffen sein. „Einzelne Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen“ seien dann drin. Auch Niklas Weise, Meteorologe von Wetteronline, sagte im Gespräch mit wa.de, dass es durchaus ungemütlich werden kann. „Es steigt die Gefahr vor Hitzegewittern. Dann sind auch durchaus mal Starkregen und kleinkörniger Hagel möglich“, so Weise.

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Das könnte vor allem Großveranstaltungen, wie dem San Hejmo Festival, das am 15. und 16. August in Weeze stattfindet, einen Strich durch die Rechnung machen – eine Expertin des DWD vom Wetterbüro in Essen gibt jedoch Entwarnung. „Die Gewitter ziehen in Richtung Süddeutschland weiter“, sagt sie im Gespräch mit wa.de. Festivalbesucher werden also mit bestem Sommerwetter belohnt – bei bis zu 28 Grad in Weeze. Mit Regencapes auf dem Festivalgelände und überfluteten Campingplätzen sei demnach nicht zu rechnen. Das gelte auch für den Sonntag. „Da war es im Juli deutlich matschiger“, sagt die Wetterexpertin.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Eifert

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