Am Niederrhein
Bahnstrecke wird komplett gesperrt – was Reisende in NRW wissen müssen
Ab 24. November wird eine wichtige Bahnstrecke gesperrt. Es kommt zu Ausfällen und längeren Fahrtzeiten. Auch Züge in Richtung Niederlande sind betroffen.
Oberhausen – Die nächsten Bahnausfälle in NRW stehen bevor: Aufgrund von Bauarbeiten an einer wichtigen Güterstrecke fallen bei der Deutschen Bahn ab dem 24. November und bis zum 8. Dezember etliche Züge aus. Betroffen seien Fernzüge aus dem Rheinland nach Amsterdam sowie mehrere Linien im Nahverkehr zwischen Oberhausen, Wesel und dem niederländischen Arnhem, teilte die Bahn mit.
In einer ersten Bauphase wird der Streckenabschnitt zwischen Oberhausen und Arnhem Centraal (Niederlande) von Freitagabend (21 Uhr) an bis zum 3. Dezember komplett gesperrt. Auch danach fallen aber noch sehr viele Züge aus, bevor die Gleise auf besagtem Streckenabschnitt am 8. Dezember (21 Uhr) wieder freigegeben werden.
Vollsperrung bis 3. Dezember – darauf müssen sich Bahn-Reisende während der 1. Bauphase einstellen
Unter anderem in Oberhausen, aber auch in Dinslaken und Voerde, Wesel oder Emmerich werden Arbeiten durchgeführt – was zu einigen Einschränkungen führt. Die rund 73 Kilometer lange Strecke ist ein Teilstück des europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam an der Nordsee bis nach Genua am Mittelmeer und wird deshalb aufwendig ausgebaut. Auf folgende Auswirkungen müssen sich Reisende vom 24. November bis 3. Dezember in der 1. Bauphase (Vollsperrung) einstellen:
1. Bauphase (Freitag, 24. November (1 Uhr) bis Sonntag, 3. Dezember (23:59 Uhr) – Vollsperrung der Strecke:
► RE5: Die Züge fallen zwischen Oberhausen Hbf und Wesel aus.
► RE19: Die Züge fallen zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal (NL) sowie zwischen Wesel und Bocholt aus.
► RE44: Die Züge fallen zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop Hbf aus.
► RE49: Die Züge fallen zwischen Wesel und Oberhausen Hbf aus.
► Schienenersatzverkehr: Die Bahn setzt Ersatzbusse auf fünf verschiedenen Linien ein, darunter auch Schnellbusse.
► Fernverkehr: Die Züge der zweistündlich verkehrenden ICE-Linie Amsterdam–Utrecht–Düsseldorf–Köln–Frankfurt werden zwischen Utrecht und Köln umgeleitet, die Halte in Arnhem, Oberhausen, Duisburg und Düsseldorf entfallen. Ersatzweise halten die Züge in s-Hertogenbosch, Venlo und Mönchengladbach. Die Fahrzeit zwischen Amsterdam und Köln verlängert sich infolge der Umleitung um rund 30 Minuten.
Teilsperrung bis 8. Dezember – darauf müssen sich Bahn-Reisende während der 2. Bauphase einstellen
In der 2. Bauphase ist die Strecke nur noch zum Teil gesperrt. Dennoch kommt es zu Einschränkungen, wie die Deutsche Bahn mitteilt.
2. Bauphase (Montag, 4. Dezember (0 Uhr) bis Freitag, 8. Dezember (21 Uhr) – Teilsperrung der Strecke:
► RE5: Die Züge fallen zwischen Oberhausen Hbf und Wesel aus.
► RE19: Die Mehrheit der Züge kann ohne Einschränkungen zwischen Düsseldorf Hbf und Arnhem Centraal (NL) / Bocholt verkehren. Die zusätzlichen Züge im Berufsverkehr fallen komplett aus.
► RE49: Die Züge entfallen zwischen Oberhausen Hbf und Wesel.
► Schienenersatzverkehr: Die Bahn setzt Ersatzbusse auf drei verschiedenen Linien ein, darunter auch Schnellbusse.
► Fernverkehr: Die Züge der zweistündlich verkehrenden ICE-Linie Amsterdam–Utrecht–Düsseldorf–Köln–Frankfurt werden zwischen Utrecht und Köln umgeleitet, die Halte in Arnhem, Oberhausen, Duisburg und Düsseldorf entfallen. Ersatzweise halten die Züge in s-Hertogenbosch, Venlo und Mönchengladbach. Die Fahrzeit zwischen Amsterdam und Köln verlängert sich infolge der Umleitung um rund 30 Minuten.
Neben den Bauarbeiten auf der Verbindung zwischen Oberhausen und Arnhem gibt es in NRW derzeit diverse weitere Bahnsperrungen und -baustellen. „Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben“, teilt die Bahn weiter mit. (mo)
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