Open-Air im Olga-Park

Neues Festival im Ruhrgebiet – „Was die können, können wir schon lange“

Ein neues Musik-Festival startet im Mai im Olga-Park. Die Musik-Richtung ist eher ungewöhnlich. Bisher hört man die Songs nur zu einer bestimmten Jahreszeit.

Oberhausen – Der Olga-Park in Oberhausen ist bei Festival-Fans im Ruhrgebiet unter anderem für das Open-Air-Festival Olgas Rock und Ruhr in Love bekannt. In diesem Jahr wird das ehemalige Zechengelände Schauplatz eines ganz neuen Festivals mit besonderer Zielgruppe.

Neues Festival im Ruhrgebiet – die Musik hört man eher in anderen Regionen von NRW

Am Samstag, 17. Mai, stehen beim „Trallafitti-Festival“ mehrere bekannte Karnevals-Bands auf der Bühne im Olga-Park. „Wir wollen allen Karnevalisten die Chance geben, ihre Lieblingsbands auf der Bühne zu sehen“, sagt Mitorganisatorin Vanessa Müller, vom Förderverein Oberhausener Karneval e.V., im Gespräch mit wa.de.

Denn während der laufenden Session haben die aktiven Karnevalisten meist keine Zeit, sich das Programm auf der Bühne anzusehen, oder selbst Gäste auf Karnevalsveranstaltungen zu sein. „Während die coolen Bands auftreten, sind wir hinter der Bühne, bereiten uns auf den eigenen Auftritt vor oder kümmern uns um Orga-Sachen“, erklärt Müller. Dabei seien doch gerade sie selbst die größten Fans der Karnevals-Bands.

Die Kölner Mundart-Band Paveier tritt beim „Trallafitti-Festival“ im Olga-Park Oberhausen auf.

„In Karnevalshochburgen wie Köln oder Aachen gibt es solche Veranstaltungen bereits – im Ruhrgebiet jedoch nicht. Also haben wir gedacht, was die können, können wir schon lange“, so Müller. Und das gleich einen ganzen Tag lang. Das Festival startet um 14 Uhr.

Das sind die größten Festivals in NRW: Parookaville, Bochum Total und mehr

Fans feiern beim Electronic Music Festival "Parookaville" auf dem Flughafen Niederrhein.
Der schwedische DJ Alesso, bürgerlich Alessandro Rodolfo Renato Lindblad, bei seinem Auftritt auf der Mainstage, Feuerwerk wird gezündet. Das Parookaville ist eines der größten Elektro-Festivals in Europa.
Die Bühne Bills Factory mit Licht- und Lasershow beim Electronic Music Festival "Parookaville" auf dem Flughafen Niederrhein.
DJ Steve Aoki, US-amerikanischer Electro-House-DJ, Musiker und Musikproduzent, performt auf der Hauptbühne. Das Parookaville ist eines der größten Elektro-Festivals in Europa. Das Konzept hinter dem Festival ist eine Stadt, die nur zum Feiern gebaut wurde.
Das sind die größten Festivals in NRW: Parookaville, Bochum Total und mehr

„Trallafitti-Festival“ holt bekannte Kölner Bands nach Oberhausen

Zum Line-up des Trallafitti-Festivals gehören bekannte Bands, wie die Kölner Mundart-Gruppe Paveier – bekannt für ihren Song „Leev Marie“ – und die Kölner Band Miljö, aber auch die Bonner Brass- und Performanceband Druckluft. „Die wurden dieses Jahr überall gespielt“, weiß Müller.

Anders, als bei den anderen Open-Air-Veranstaltungen im Olga-Park, soll das Festival-Gelände beim Trallafitti-Festival auf 5000 Besucher begrenzt werden. „Eigentlich sollte es ein kleines Sommerfest für die Karnevalisten werden. Jetzt ist es doch etwas größer geworden“, sagt die Organisatorin.

Die Bonner Brass- und Performanceband Druckluft kommt zum „Trallafitti-Festival“ nach Oberhausen.

Zeiten und Preise des „Trallafitti-Festivals“ im Überblick

  • Wann Samstag, 17. Mai 2025
  • Beginn 14 Uhr
  • Einlass 13:00 Uhr
  • Tickets ab 24,50 Euro

Die Tickets kommen in unterschiedlichen Preiskategorien. Das normale Ticket kostet 24,50 Euro. Wer das Rundumpaket mit Essen, Getränken, eigenem Bereich und separaten Toiletten haben möchte, zahlt 222 Euro.

Der Förderverein Oberhausener Karneval e.V. wurde im November 2024 gegründet, um Stadtprinzen und Vereinsarbeit zu unterstützen. Das Festival ist das erste große Projekt der Ehrenamtler. „Wir haben schon einiges positives Feedback von den anderen Vereinen bekommen. Wir freuen uns richtig und sind stolz, was wir da auf die Beine gestellt haben“, sagt Vanessa Müller.

Ein Gratis-Festival lockt Besucher in NRW mit hochkarätigen Gästen – unter anderem gehört dort Max Giesinger zum Line-up.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ervin Monn

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare