Tierschicksale

Samsara musste „dahinvegetieren“: Hündin lernte erst spät, wie schön Streicheln ist

Samsara kam aus Rumänien nach Deutschland. Dort hatte die Hündin in einem Tierheim kein schönes Leben. Sie hofft jetzt auf ein liebevolles Zuhause für immer.

Iserlohn - Mit der Hoffnung auf ein besseres Zuhause: Aus einem riesigen rumänischen Tierheim kam Samsara nach Deutschland. Die Hündin lebt nun im Tierheim „Walter Jost“ in Iserlohn. Wie auch Vierbeiner Giovanni wartet der Vierbeiner jetzt auf ein neues liebevolles Für-immer-Zuhause.

Nach sechs Jahren „dahinvegetieren“ muss Samsara erst lernen, wie schön Streicheln ist

Mindestens sechs Jahre ihres Lebens musste die neunjährige Hündin in einem städtischen Tierheim in Rumänien mit rund 3000 anderen Hunden verbringen. Richtig leben konnte sie dort aber nicht, die Tierheim-Mitarbeiter beschreiben die Situation eher als „dahinvegetieren“.

Seitdem die Hündin in Iserlohn wohnt, habe sie sich „toll entwickelt“, schreiben die Tierschützer im Facebook-Post zu Samsara. Sie wird von den Tierheim-Mitarbeitern als sanfte und eher zurückhaltende Hündin beschrieben. „Es war wunderbar, zu erleben, wie sie anfangs stocksteif Streicheleinheiten über sich ergehen ließ und sich jetzt ganz still auch dazu gesellt, wenn ihre Zimmergenossen gestreichelt werden und sie auch welche genießen möchte“, so die Mitarbeiter des Tierheims.

Hündin Samsara kommt ursprünglich aus Rumänien.

Samsara „weiß nicht, dass es in einem Zuhause noch viel toller sein kann“

Im Iserlohner Tierheim lebt Samsara noch etwas zurückgezogen in einem Zimmer und nicht im Hundehaus, denn sie „liebt ihr Körbchen und die Ruhe und Wärme“, heißt es. „Sie weiß nicht, dass es in einem Zuhause noch viel toller sein kann.“ Daher soll die neunjährige Vierbeinerin nun schnell ein ruhiges und liebevolles Zuhause finden.

Auch mehrere Hundewelpen könnten aus ihrem traurigen Leben in Rumänien gerettet werden und wurden vom Tierheim in Iserlohn vermittelt. Tierschützer fanden die Welpen an einer Straße, nachdem die Mutter von einem Auto überfahren wurde.

Rubriklistenbild: © Tierschutzverein Iserlohn und Umgebung

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare