Große Sanierung im Rheinland
A59 bei Düsseldorf acht Monate gesperrt – was Autofahrer wissen müssen
Die A59 im Rheinland wird ab Mitte Oktober im großen Stil saniert. Das führt zu einer monatelangen Vollsperrung zwischen Düsseldorf und Monheim.
Düsseldorf/Monheim – Auf den Autobahnen rund um Düsseldorf gibt es immer wieder größere Arbeiten und in der Folge auch Sperrungen – wie zuletzt. Nun steht für Pendler in der Region aber eine wirklich massive Einschränkung an. Ab Mitte Oktober wird die A59 zwischen Düsseldorf und Monheim am Rhein für acht Monate voll gesperrt. Die zuständige Autobahn GmbH führt dringend notwendige Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten durch.
Acht Monate A59-Vollsperrung: Welcher Autobahn-Abschnitt genau betroffen ist
Die A59 wird zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim in Fahrtrichtung Leverkusen für den gesamten Verkehr voll gesperrt. Dadurch sind verschiedene Fahrbeziehungen unterbrochen. Im Autobahndreieck Düsseldorf-Süd können Verkehrsteilnehmende nicht auf die A59 in Fahrtrichtung Leverkusen auffahren.
Die Sperrung erfolgt in zwei Phasen: Ab Mittwoch (15. Oktober) ist zunächst der Bereich zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Richrath gesperrt. Ab Montag (20. Oktober) folgt dann der Bereich von der Anschlussstelle Richrath bis zur Anschlussstelle Monheim. Die Fahrtrichtung Düsseldorf ist von der ersten Vollsperrung grundsätzlich nicht betroffen.
Warum die achtmonatige A59-Vollsperrung nötig ist
Die Autobahn GmbH Rheinland führt eine „grundhafte Instandsetzung“ der stark beschädigten Fahrbahn durch. Diese ist nur unter Vollsperrung möglich. Durch den sehr schlechten Zustand der Betonplatten auf der A59 zwischen den Dreiecken Düsseldorf-Süd und Monheim-Süd wird die Instandsetzung der Fahrbahn nun vorgezogen. Auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke sollen die Fahrbahn komplett erneuert, Brücken instandgesetzt, Entwässerungseinrichtungen modernisiert und die Straßenausstattung auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.
Wann wird die A59 zwischen Düsseldorf und Monheim genau gesperrt?
Die Sperrung beginnt am Mittwoch, 15. Oktober (21 Uhr) und erstreckt sich voraussichtlich über acht Monate. Das heißt in etwas bis Mitte Juni 2026. Im Anschluss an die Vollsperrung finden noch Restarbeiten unter einer einstreifigen Verkehrsführung statt. Mit Abschluss der Restarbeiten ist die Richtungsfahrbahn Leverkusen dann wieder zweistreifig befahrbar. Gleichzeitig beginnt die zweite Bauphase mit der Fahrbahnsanierung in Fahrtrichtung Düsseldorf.
Welche Autobahn-Sperrungen gibt es aktuell in und um NRW?
Regelmäßig werden in und um NRW etliche Autobahnen – teils tagelang – für den Verkehr gesperrt. 24RHEIN zeigt, welche Autobahn-Sperrungen es aktuell in NRW gibt und welche bald kommen.
Wie wird während der A59-Vollsperrung der Verkehr umgeleitet?
- Die weiträumige Umleitung führt über die A46, A3 und die A542 beziehungsweise über die A46, A57, A1, A59. Die Verkehrsführung wird dabei unter anderem im Übergangsbereich A3/A542 im Autobahndreieck Langenfeld optimiert, so dass der Verkehr dort besser abfließen kann.
- Die lokale Umleitung aus Benrath führt über die Richrather Straße, Hildener Straße, Berghausener Straße, Düsseldorfer und Knipprather Straße zur Anschlussstelle Monheim. Dort ist die Weiterfahrt in Fahrtrichtung Leverkusen möglich. Eine weitere Umleitung führt zur Anschlussstelle Düsseldorf-Benrath von Am Schönenkamp oder Hülsenstraße. Diese Umleitung führt in Fahrtrichtung Düsseldorf über das Autobahndreieck Düsseldorf auf die A46. Ab hier kann dann die weiträumige Umleitung genutzt werden.
- Die lokale Umleitung von der Münchener Straße zur Anschlussstelle Düsseldorf-Garath nutzt die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf und führt über das Autobahndreieck Düsseldorf auf die A46 und somit auf die großräumige Umleitung.
- Aus Monheim fäht man über die Baumberger Chaussee und die Opladener Straße zur Anschlussstelle Monheim. Ab hier ist die Weiterfahrt auf der A59 in Fahrtrichtung Leverkusen möglich.
- Zudem sind eine Umleitung über den Westring und Nordring zur Anschlussstelle Erkrath, beziehungsweise Anschlussstelle Hilden ausgeschildert.
Auf die Sperrung der A59 wird auf den dynamischen Wegweisungstafeln bereits in einem größeren Umkreis hingewiesen. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Um für die betroffenen Verkehrsteilnehmenden die Einschränkungen bestmöglich zu reduzieren, hat die Autobahn GmbH in Zusammenarbeit mit den Kommunen, den Verkehrsbehörden und der Verkehrszentrale des Landesbetriebs nach effizienten Lösungen gesucht: Der Verkehr auf den lokalen Umleitungsstrecken wird durch Bedarfsampeln geregelt, um so für einen möglichst gleichmäßigen Verkehrsfluss zu sorgen. Für die weiträumige Umleitung wird unter anderem die Verkehrsführung im Übergangsbereich A3/542 im Autobahndreieck Langenfeld optimiert, sodass der Verkehr dort besser abfließen kann.
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Nach achtmonatiger A59-Vollsperrung folgen weitere Sanierungsmaßnahmen
Nach der Sanierung der A59-Fahrbahn in Richtung Leverkusen, soll auch noch die Strecke in Richtung Düsseldorf grundhaft saniert werden. Deshalb wird es dort in absehbarer Zeit wohl eine ähnliche lange Vollsperrung geben. Aktuelle sind aber noch keine genaueren Details bekannt. (os)
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