Gastronomie

„Sausalitos“ verlässt Münster, aber Rückkehr nicht ausgeschlossen

Sieben Jahre nach der Eröffnung gibt das „Sausalitos“ seinen Standort in Münster auf. Das Unternehmen schließt eine Rückkehr jedoch nicht aus.

Münster - Sieben Jahre lang beglückte das „Sausalitos“ in Münster seine Besucher mit kalifornisch-mexikanischer Küche und Cocktails. Nun schließt die Restaurantkette dauerhaft ihre Türen in der Uni-Stadt und gibt damit einen der 31 Standorte in Deutschland auf. Bereits seit dem 16. April wird hier nichts mehr serviert.

StadtMünster
Fläche303,28 km²
Einwohnerzahl314.319 (Stand: 2019)

„Sausalitos“ verlässt in Münster – Rückkehr ist aber nicht ausgeschlossen

Nach Angaben von „Sausalitos“-Geschäftsführer Christoph Heidt war das Restaurant mit seinem Konzept in Münster „nicht so erfolgreich wie es hätte sein sollen“. „Irgendwann muss man das einsehen und dann leider auch die Konsequenzen ziehen, auch wenn die recht schmerzhaft sind“, erklärte er auf Nachfrage von wa.de: „Es nicht zu tun, ist noch schmerzhafter.“

Nichtsdestotrotz gibt das „Sausalitos“ die Stadt Münster nicht komplett auf. Obwohl die Restaurantkette den bisherigen Standort am Alten Steinweg 32 verlässt, bleibt die Lust auf Münster laut Heidt bestehen. „Wir sind weiterhin absolut überzeugt, dass „Sausalitos“ und Münster sehr gut zusammengehen. Ergibt sich eine neue, eine für uns bessere Standort-Möglichkeit, dann sind wir sicher nicht abgeneigt, wieder nach Münster zurückzukehren“ sagte Heidt. Außerdem ist er überzeugt davon, dass der Nachfolger am Standort besser funktionieren wird und besser zu der Lage passt als das „Sausalitos“.

„Sausalitos“ schließt Rückkehr nach Münster nicht aus

Denn ein Nachfolger für die Immobilie in Münster ist bereits bekannt. Ab Juni soll die Restaurantkette „60 Seconds to Napoli“ in das Gebäude einziehen und seine Standorte erweitern. Ein genauer Starttermin ist jedoch nicht nicht bekannt, wie Geschäftsinhaber Adrian Kuras auf Nachfrage von wa.de erläutert.

Derweil schafft die Stadtverwaltung Münster zwei zentrale Parkplätze ab. Beide sind am Domplatz gelegen. Dort sollen Angebote zum Verweilen entstehen.

Rubriklistenbild: © MARC JOHN/Imago

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