Ein Jahr Probe
Auf dem Wochenmarkt in Münster gibt es jetzt Alkohol – unter Bedingungen
Neuerung auf dem Wochenmarkt in Münster: Jetzt kann auch Alkohol gekauft werden. Aber es gibt bestimmte Voraussetzungen.
Münster - Neues vom Wochenmarkt in Münster: Die Markthändler dürfen nun Alkohol verkaufen. Seit Februar läuft das neue Konzept auf dem Domplatz - es soll erst einmal ein Jahr lang erprobt werden.
Neu in Münster: Auf dem Wochenmarkt gibt es jetzt Alkohol - zumindest ein Jahr lang
Alkohol auf dem Wochenmarkt in Münster - diese Idee geht auf den Oberbürgermeister der Stadt zurück. OB Markus Lewe (CDU) setzte sich für die Neuerung ein. Der Wochenmarkt auf dem Domplatz zieht viele Besucher aus ganz NRW nach Münster, immer mittwochs und samstags bieten die Markthändler Blumen, Gemüse, Obst und vieles mehr.
Alkohol ausschenken darf jedoch nicht jeder Markthändler - es ist eine Genehmigung nötig. Und es dürfen nur Getränke aus Urproduktion verkauft werden - also Wein sowie Obstliköre und -brände. Die Stadt Münster entschied sich gegen Bier und beispielsweise Glühwein. „Bei dem Wochenmarkt auf dem Domplatz handelt es sich in erster Linie um einen grünen Versorgungsmarkt, und dieser Charakter soll bewahrt werden“, erklärte ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage von wa.de.
Wochenmarkt in Münster: Neues Konzept um Stadt attraktiv zu machen
Der Wochenmarkt in Münster soll attraktiv bleiben - dafür soll auch das neue Angebot, Alkohol zu verkaufen und zu trinken, sorgen. Der Stadt ist jedoch wichtig, dass der Wochenmarkt seine Natur erhält, deswegen sind sowohl Alkoholauswahl als auch Angebot beschränkt.
Die Markthändler dürfen zudem nicht nur Alkohol ausschenken, Wein und Liköre sollen ihr Angebot ergänzen. Zum Start am 1. Februar wurden bislang zwei Gestattungen ausgesprochen.
Das bewegt Münster: Die Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) wird umbenannt - der Streit ist groß. Und auch ein anderes alkoholisches Getränk sorgt für Schlagzeilen - die Brauerei Pinkus kämpft mit den höheren Bierpreisen, verfolgt dabei aber einen anderen Ansatz als Großbrauereien.
Rubriklistenbild: © Guido Kirchner
