„Spotify Wrapped“
Jahresrückblick auf Spotify – Neuerung sorgt wegen Münster für Verwirrung
Der Spotify-Jahresrückblick ist da. Nutzer können auf eine jährliche Zeitreise ihres Musikverhaltens gehen. Aber eine Neuerung wirft dabei Fragen auf.
Münster - Der letzte Monat des Jahres 2023 steht an – und so auch der Jahresrückblick auf der Musik-Streaming-App Spotify. Viele App-Nutzer fiebern warten gespannt darauf und teilen ihre Top-Artists und Songs in den Sozialen Medien mit ihren Freunden und Followern. Denn: Der Rückblick - „Spotify Wrapped“ - gibt Nutzern einen Überblick, wie viele Minuten, Genres, Künstler und Songs das ganze Jahr über gehört wurden. Doch anders als in den vergangenen Jahren gibt es diesmal eine Neuerung beim Jahresrückblick, die einige Fragen aufwirft. Was hat es damit auf sich?
Jahresrückblick auf Spotify – Neuerung wirft wegen Münster Fragen auf
Zwei neue Funktionen stechen in diesem Jahr ins Auge. Spotify-Nutzer bekommen unter anderem eine Zuordnung zu einem von zwölf Hörpersönlichkeitstypen. Darunter gibt es zum Beispiel den „Zyklop“, der hauptsächlich Musik aus einem Genre hört oder das „Mastermind“, das sich in verschiedenen Genres bewegt.
Eine weitere Neuerung wirft jedoch besonders viele Fragen auf – die neue „Sound Town“. Anhand der meistgehörten Lieder ordnet Spotify die Nutzer erstmalig einer bestimmten Stadt zu. Diese soll zu dem jeweiligen Musikgeschmack passen. Spotify-User bekommen also eine Stadt zugewiesen, und die App nennt drei der meistgehörten Künstler, die zu dieser Region passen sollen.
Städte-Zuordnung beim Jahresrückblick Spotify – Was steckt dahinter?
Aber was steckt hinter der Städte-Zuordnung? „Die Sound Town, die für jeden teilnahmeberechtigten Nutzer ausgewählt wird, hat das ähnlichste Geschmacksprofil wie er selbst - basierend auf den meistgestreamten Künstlern des Jahres und wie diese Künstler in anderen Städten weltweit gestreamt werden. Sie ist objektiv und wird ausschließlich von der Hörhistorie eines Nutzers bestimmt“, erklärt Spotify gegenüber der amerikanischen Unterhaltungsnachrichten-Website Vulture.
In den Sozialen Medien, besonders auf TikTok und Instagram, wird über diese Funktion zahlreich diskutiert. Denn: Eine Stadt ist besonders häufig dabei: Münster (NRW).
Wonach genau klassifiziert wird, dass Nutzer mit ihrem Musikverhalten zur Stadt Münster passen, bleibt letztlich ungeklärt und dürfte weiterhin für Diskussionsstoff in den Sozialen Medien sorgen. Zum einen wundern sich TikTok-Nutzer, dass so viele Spotify-Nutzer als Sound Town Münster bekommen haben. Zum anderen bleibt unklar, welche Musikrichtung zu dieser Stadt passen soll und wieso gerade diese Musik für Münster ausgewählt wurde.
Auch mit Musik-Apps versuchen Betrüger an Zahlungsdaten zu kommen: Die Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails, die angeblich von Spotify kommen. Nutzer können auf Spotify neben Musik hören auch noch einen Klassiker der Handy-Games zocken. Das Minispiel „Snake“ kann jetzt in der App wiederentdeckt werden.
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