Bußgelder drohen

Bis 1000 Euro Bußgeld: Wer Grill-Regeln in Münster missachtet, muss zahlen

Im Grünen zu grillen ist in Münster beliebt – besonders am Aasee, am Dortmund-Ems-Kanal oder im Südpark. Dabei gelten allerdings einige Regeln.

Münster – Der Sommer ist da und mit ihm die perfekte Zeit zum Grillen im Freien. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, zieht es viele Grillfreunde in die öffentlichen Grünanlagen von Münster (NRW). Die besonders beliebte Anlaufstelle für viele Grill-Fans: der Aasee. Bei schönstem Sommerwetter tummeln sich die Gruppen auf der Wiese rund um die „Giant Poolballs“. Gerne angesteuert für den Brutzelspaß sind auch der Dortmund-Ems-Kanal oder der Südpark.

Die Stadt Münster duldet grundsätzlich das Grillen auf öffentlichen Grünflächen, solange es nicht ausdrücklich durch Hinweisschilder verboten ist. Allerdings gilt es, einige Spielregeln einzuhalten, damit weder die Natur Schaden nimmt, noch Anwohner gestört werden.

Grillen im Grünen: Das sind die Regeln am Aasee in Münster

Die wichtigste Regel beim Grillen in öffentlichen Grünanlagen: Kein offenes Feuer auf dem Rasen. Aber auch weitere Regeln gelten, wie die Stadt Münster mitteilt:

  • Es dürfen nur Standgrills verwendet werden, die einen ausreichenden Abstand zum Boden haben, um Beschädigungen der Grasnarbe zur vermeiden.
  • Andere Nutzer der Grünanlage oder Anlieger dürfen nicht durch übermäßige Rauchentwicklung etc. beeinträchtigt werden.
  • Sämtliche Abfälle, auch die Kohle und der Grill müssen anschließend sachgerecht entsorgt werden.

Grillen im Grünen: Bei Verstoß drohen Bußgelder

Im Jahr 2022 plante die Stadt sogar ein komplettes Grillverbot für Teilbereiche am Aasee. Das setzte sich jedoch nicht durch. Wer sich beim Grillen in Münster nicht an die Regeln hält, bekommt allerdings ein Bußgeld. Das kann sich zwischen fünf und sogar auf bis zu 1000 Euro belaufen.

Rubriklistenbild: © Wolfram Kastl/dpa

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