Wegen „Münster Mittendrin“
Tradition in Münster erlebt Einschnitt: Markttag auf dem Domplatz gestrichen
In Münster ist der Markttag noch eine echte Attraktion und hat Tradition. Nun wird er aber gestrichen. Eine andere Veranstaltung benötigt den Domplatz.
Münster – Der Markttag hat einen festen Platz im Terminkalender vieler Münsteraner. Gerade wenn die Stände wieder am Wochenende auf dem Domplatz Stellung beziehen, zieht es viele Menschen zum Markt. Doch am Samstag, 19. August, müssen die Markt-Liebhaber aus Münster (NRW) und Umgebung allerdings auf ihn verzichten. Der Grund ist eine andere Veranstaltung.
| Was fällt aus? | Markttag am Samstag |
| Wo? | Domplatz, Münster |
| Wann? | Samstag, 19. August |
| Warum? | Anderes Event: Münster Mittendrin |
Kein Markt in Münster auf dem Domplatz am 19. August
„Wie bereits im vergangenen Jahr wird es am Stadtfest-Samstag, 19. August, keinen Wochenmarkt auf dem Domplatz geben“, teilt die Stadt Münster mit. Wegen des Aufbaus der großen Bühne sowie von Sicherheitseinrichtungen und der Toiletten-Anlagen für das Stadtfest „Münster Mittendrin“ sei der Domplatz nur sehr eingeschränkt nutzbar.
Die Interessengemeinschaft der Marktbeschicker hätte deshalb im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung entschieden, den Markt an diesem Samstag nicht auszurichten. Entschädigt werden die Münsteraner dennoch reichlich – „Münster Mittendrin“ hat schließlich ebenfalls einiges zu bieten.
Münster Mittendrin verdrängt den Markt vom Domplatz
Los geht es am Freitag (18. August) um 10 Uhr mit dem Programm von „Münster Mittendrin“. Es wird verschiedene Kinder-Mitmachaktionen und sportliche Aktionen geben. Ab 15 Uhr starten dann auch die ersten Musik-Auftritte. Am darauffolgenden Tag geht es auch ab 10 Uhr los mit dem Fest – Sonntag ist eine Ausnahme: Gestartet wird dann um 11 Uhr. Das Programm bietet viele verschiedene Künstler – so lässt sich vielleicht auch ein verlorener Markttag verkraften.
In Münster erbeuten derweil dreiste Betrüger hohe Geldsummen. Die Polizei warnt die Bürger. Die kriminelle Masche ist ziemlich perfide – erst unlängst ist ein Rentner darauf hereingefallen.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Rüdiger Wölk