Nach Stellenabbau-Schock

Macht der Köln-Standort von Ford komplett dicht? „Es ist ein schwarzer Tag“

Bei Ford in Köln droht der nächste Kahlschlag. Wie steht es um den Standort? Wird Ford in Köln bald komplett dicht gemacht?

Köln – Nach dem Paukenschlag bei Ford in Köln geht bei den Mitarbeitenden die Angst um. 2900 Jobs will das Unternehmen in Deutschland streichen – vor allem den Standort Köln hat der US-Autobauer im Visier. Aber welche Bereiche bei Ford trifft es? Am Donnerstag (21. November 2024) soll es dazu weitere Informationen geben.

Ford Köln: 2900 Jobs sollen gestrichen werden

„Es ist ein schwarzer Tag für Ford“, sagte der Betriebsratschef von Ford Deutschland, Benjamin Gruschka, und übte scharfe Kritik am Management. „Ich kann mich nicht an so ein rücksichtsloses Vorgehen des Konzerns erinnern.“ Es werde bei Ford in Köln wahrscheinlich eine Auseinandersetzung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geben, wie es sie noch nie gegeben habe.

12.06.2023: Eröffnungsfeier des Ford Cologne Electric Vehicle Center.

„Wir werden diese Schrumpfung nicht unterstützen“, sagte er. Gruschka und andere Arbeitnehmervertreter wiesen darauf hin, dass betriebsbedingte Kündigungen laut einer Betriebsvereinbarung bis Ende 2032 ausgeschlossen seien. Eine Kündigungsmöglichkeit dieser Vereinbarung vonseiten des Arbeitgebers gebe es nicht. EXPRESS.de wollte von den Lesern und Leserinnen wissen, ob der Ford-Standort in Köln unter diesen Bedingungen überhaupt noch zu retten ist. Die Antwort fällt ziemlich deutlich aus. „In ein paar Jahren macht das Werk dicht“, lautet die Antwort, die am häufigsten angeklickt wurde.

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In Köln sind die Europazentrale und die Produktion von zwei Elektroauto-Modellen (Capri und Explorer) sowie ein Ersatzteilzentrum und Entwicklungsabteilung angesiedelt. Die beiden E-Fahrzeuge werden auf der Basis von VW-Plattformen gebaut. Nach dem Wegfall einer staatlichen Elektroauto-Förderung ist die Nachfrage eingebrochen, und auch die lahmende Konjunktur und Jobängste führen zu einer Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher. (mit dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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