Bergung am Kreuz Bielefeld
Unfall mit Gefahrgut-Lkw: A2 nach Stunden wieder frei
[Update, 13.55 Uhr] Bielefeld - Endlich ist die A2 wieder frei: Nach dem Unfall eines Gefahrgut-Lkw am Kreuz Bielefeld war die Bahn Richtung Hannover fast neun Stunden lang gesperrt. Die Bergung ging schneller voran als gedacht.
Wegen eines Lastwagenunfalls gegen 4 Uhr nachts hatte die Polizei am Autobahnkreuz Bielefeld am frühen Freitagmorgen die A2 in Richtung Hannover gesperrt. Der Anhänger habe Gefahrgut in flüssiger Form geladen. So hieß es zunächst am Morgen.
Nach Angaben der Polizei habe sich in dem umgestürzten Fahrzeugteil entgegen erster Vermutungen doch kein Gefahrgut befunden. Nur der vordere Teil des Gespanns, der aufrecht stehen geblieben und nahezu unbeschädigt blieb, habe chemische Stoffe und Lacke enthalten, sagte ein Sprecher.
Die Feuerwehr hatte den Bereich nach dem Unfall in einem Radius von 50 Metern abgesperrt. Dadurch war die A2 in Richtung Hannover über Stunden unpassierbar. Es bildeten sich Staus von rund zehn Kilometern Länge. Autofahrer berichteten im Radio von dreieinhalb Stunden Wartezeit. Auf der A33 staute sich der Verkehr rund acht Kilometer weit.
Am Mittag sollte der Anhänger, der auf der Seite lag und eine Böschung hinabzustürzen drohte, mit Hilfe eines Spezialkrans geborgen werden. Das ging schneller als zunächst gedacht.
So ist der Unfall passiert:
Der Lkw mit Anhänger aus Herford befuhr nach Angaben der Polizei gegen 4 Uhr die Tangente der A33 in Richtung A2, Fahrtrichtung Hannover. Der Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Anhänger stürzte im unbefestigten Seitenstreifen auf die rechte Seite.
Der Lkw Fahrer aus Polen blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 50.000 Euro. - eB/dpa



