Gebäude verschwindet

Karls Erlebnis-Dorf: Pagoda-Ruine am Centro Oberhausen wird abgerissen

Nach Jahren als Lost Place wird die Pagoda-Ruine am Centro Oberhausen abgerissen. Die Arbeiten werden einige Wochen dauern. Bald öffnet dort Karls Erlebnis-Dorf.

Jahrelang hat das Gebäude in Oberhausen vor sich hingegammelt – jetzt kommt es endlich weg. Der Termin für den Abriss des ehemaligen Restaurants „Pagoda“ steht fest: Unmittelbar nach Ostern fiel der Startschuss für den Rückbau des bei einem Brand stark beschädigte Baus am Centro Oberhausen. Das bestätigte Robert Dahl im Gespräch mit wa.de.

Das ehemalige Restaurant Pagoda in Oberhausen stand jahrelang leer und wurde bei einem Feuer Ende 2024 schwer beschädigt.

„Der Abriss ist jetzt vergeben“, sagt der Geschäftsführer von Karls Erlebnis-Dorf. Die beauftragte Baufirma fing am 7. April mit ersten Maßnahmen an. Die Abrissarbeiten werden in etwa drei bis vier Wochen dauern. Dass es jetzt losgeht mit dem Rückbau des Lost Places ist kein Zufall: „Wir wollten diesen Schandfleck gerne vor der Eröffnung des Erlebnis-Dorfes beseitigen“, erklärt Dahl. Der neue Freizeitpark in Oberhausen soll am 15. Juli 2026 eröffnen.

Lost Place am Centro Oberhausen wird abgerissen: Karls Erlebnis-Dorf öffnet bald

Vor allem für Besucher, die von der Haltestelle „Neue Mitte“ zum Parkgelände kommen, würde sich laut dem Karls-Chef kein schöner Anblick bieten. Außerdem würden Lost Places wie das Pagoda-Gebäude dazu einladen, noch mehr Schaden anzurichten. „Deswegen sind wir sehr froh, dass das jetzt wegkommt“, so Dahl.

Ursprünglich war mal geplant, dass das Gebäude in Karls Erlebnis-Hof Oberhausen integriert und als Hotel genutzt wird. Tatsächlich gibt es die Hotelpläne für den Standort auch noch. „Allerdings dann eben nicht mehr in dem Gebäude“, erzählt Robert Dahl. Durch den Brand sei es nicht mehr real gewesen, das Gebäude wieder „zurück ins Leben“ zu holen. Der weitere Vorteil eines kompletten Neubaus sei auch, dass man ein zukünftiges Hotel passend zum Freizeitpark gestalten könnte. „Das andere wäre ein Kompromiss gewesen“, erzählt der Karls-Geschäftsführer.

Rubriklistenbild: © Derya Laug

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