Neujahrswechsel

„Wetterwechsel“ an Silvester in NRW: Wer Raketen steigen lässt, sollte vorsichtig sein

Wie wird das Wetter an Silvester und in der Nacht zu Neujahr? Wer Feuerwerk zündet, sollte laut eines Wetter-Experten dabei vorsichtig sein.

Hamm - Wer sich weiße Weihnachten in Nordrhein-Westfalen gewünscht hat, wurde in vielen Regionen in diesem Jahr enttäuscht. Das Hochdruckgebiet „Günther“ zog über Deutschland und sorgte für milde Weihnachtstage – ohne Schnee und eisigen Temperaturen. Nun blicken viele gespannt auf die Wetter-Lage an Silvester und Neujahr, vor allem weil viele den Jahreswechsel – wenn auch nur kurzzeitig – draußen verbringen, um das Feuerwerk zu bewundern.

„Wetterwechsel“ an Silvester in NRW: Wer Raketen steigen lässt, sollte vorsichtig sein

Von wahrhaftem Winter-Wetter fehlt in NRW allerdings weiterhin jede Spur. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt eine erste Prognose für Silvester in Deutschland: „Am Dienstag (Silvester) zunächst stark bewölkt bis bedeckt, im Tagesverlauf gebietsweise Auflockerungen. Niederschlagsfrei.“

Und auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net blickt auf den kommenden Silvester-Abend in NRW. Es wird „trüb und grau, oft Nebel und Dunst. Das Hoch Günther sorgt noch für ruhiges Wetter. 5 bis 7 Grad werden erreicht“, so der Experte auf Nachfrage von wa.de.

Weiße Weihnachten: Spektakuläre Bilder zeigen Schnee-Wunder an Heiligabend in Bayern

Menschen im Schnee
Eingeschneiter Ort
Schnee auf Häusern
Landschaft im Schnee
Weiße Weihnachten: Spektakuläre Bilder zeigen Schnee-Wunder an Heiligabend in Bayern

Wetter an Silvester: „Ab Neujahr generell wechselhafter und nasser“

In der Neujahrsnacht soll es dann laut Jung einen „Wetterwechsel“ geben. Nachts soll Regen aufziehen, und es werde windig. „Da muss man ein bisschen acht geben beim Raketen steigen lassen. Die genaue Windentwicklung ist allerdings noch nicht so ganz klar. Ab Neujahr dann generell wechselhafter und nasser“, erklärt der Wetter-Experte.

Im Nordwesten, an den Küsten sowie im Bergland rechnet der DWD sogar mit „starken Böen“, auf exponierten Bergen mit Sturmböen. Das könnte besonders alle, die in diesen Regionen vorhaben, Raketen und Böller zu zünden, enttäuschen.

Übrigens: Der Verkauf von Böllern und Silvesterraketen findet nur an wenigen Tagen im Jahr statt. 2024 gibt es jedoch eine Änderung mit einer Besonderheit.

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt / Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare