Bleibt der schöne Frühling endlich?

Wetter-Lage dreht komplett: Drei Tage Sonne satt in NRW – dann "wird es verzwickt“

Das Wetter am Osterwochenende war durchwachsen. Regen und stürmische Böen versauten vielerorts den Ostersonntag. Jetzt kommt die Wende. Doch bleibt die Sonne endlich?

Noch am Ostersonntag galt für Nordrhein-Westfalen eine Warnung vor Wind, mancherorts sogar Sturmböen. Immer wieder regnete es, der Himmel war versteckt unter einer grauen Wolkendecke. Der Ostermontag, 6. April, sah da schon gleich viel besser aus. „Heiter bis sonnig und niederschlagsfrei“ lautete die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für NRW. Und das schöne Wetter bleibt. Doch wie lange?

Die Menschen in NRW können sich auf schönes Wetter an mehreren Tagen einstellen (Symbolfoto).

Die einfache Antwort lautet: auf jeden Fall für die nächsten drei Tage. Laut Vorhersage des DWD können sich die Menschen in NRW auch am Dienstag, Mittwoch und zumindest bis Donnerstagnachmittag über sonniges und trockenes Wetter freuen. Und dazu wird es auch immer milder, am Rhein könnte man fast schon das Wort „warm“ in den Mund nehmen:

Über 20 Grad in NRW: Jetzt dreht das Wetter komplett

  • Dienstag, 7. April: 15 Grad an der Weser und 20 Grad im Rheinland
  • Mittwoch, 8. April: 17 Grad in Ostwestfalen und 23 Grad am Rhein
  • Donnerstag, 9. April: 18 Grad in Ostwestfalen und 21 Grad im Rheinland

Doch Vorsicht: Die Nächte bleiben teils frostig kalt. In der Nacht zu Mittwoch fallen die Temperaturen auf 5 bis 1 Grad, in Tallagen des Berglandes sogar bis -1 Grad ab. In der Nacht zu Donnerstag liegen die Tiefstwerte zwischen 9 und 5 Grad, in Tallagen bis 2 Grad – inklusive Bodenfrost-Gefahr. Weiterhin ist also Vorsicht geboten beim Thema Gärtnern.

Regen und Gewitter-Gefahr – stürzt das Wetter in NRW wieder ab?

Im Laufe des Donnerstags wechselt das Wetter dann laut DWD-Prognose etwas. Im Laufe des Tages wird es immer bewölkter, am Abend können von Westen her Schauer aufziehen. Auch Gewitter sind demnach möglich. Die Nacht zu Freitag könnte dann auch nass und vereinzelt gewittrig werden bei 7 bis 3 Grad.

Laut Meteorologe Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter „wird es verzwickt“ in den Tagen danach. Die Modelle seien sich noch nicht ganz einig, ob sich das Wetter nach dem Freitag ändern werde oder nicht. Unter anderem das ECMWF, das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, sagt laut Ruhnau ein Tiefdruckgebiet voraus, das uns vermehrt Niederschläge und wieder niedrigere Temperaturen bringen könnte. Das US-Wettermodell GFS „will davon überhaupt nichts wissen“, so der Meteorologe. „Ein bisschen Spannung ist noch geboten.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Fotostand / Michael Gründel

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