Umzug
Im Allwetterzoo Münster endet „eine Ära“: Tiergattung nicht mehr Zuhause
Der Allwetterzoo Münster ist gezwungen, Lebewohl zu sagen: Eine Tierart ist nun nicht mehr in Münster vertreten. Es kam zu einem Auszug.
Münster - Zebras, Nashörner und zuletzt auch Geparden-Nachwuchs – im Allwetterzoo in Münster haben zahlreiche Tiere ihr Zuhause. Auf eine Tier-Gattung müssen Besucher künftig jedoch verzichten. Die Tierart gibt es nach rund 50 Jahren nun nicht mehr im Allwetterzoo.
„Eine Ära endet“: Gehege im Allwetterzoo Münster steht nach 50 Jahren leer
Das Giraffengehege im Allwetterzoo in Münster steht nun leer. Giraffenkuh Makena ist am Montag, 24. Februar, in einen anderen Zoo umgezogen. Seit rund einem halben Jahr lebte sie als letzte Giraffe in Münster. Damit „endet eine Ära“, wie der Zoo mitteilt. 50 Jahre lang habe es Giraffen im Allwetterzoo gegeben.
Der Grund für den Umzug ist von Makena ist traurig: Nachdem ihre Tochter Nala im Oktober 2024 eingeschläfert werden musste, lebte Makena ganz alleine in ihrer Anlage. Weil der Zoo aufgrund eines veralteten Giraffenhauses keine neuen Giraffen aufnehmen wollte, musste eine Alternative gefunden werden. Die Wahl fiel auf einen Zoo in Niedersachsen.
Makena wohnt nun in Niedersachsen
Die 18-jährige Giraffe lebt von nun an im Zoo in Osnabrück, wo derzeit bereits drei weitere Giraffen in der „Samburu“-Anlage leben. „Makena erwartet in unserer Tierwelt „Samburu“ eine große Anlage, die einer natürlichen Savannenlandschaft nachempfunden ist. Hier wird sie gemeinsam mit unseren Giraffenkühen Nanji, Manja und Mabili leben – in Gesellschaft von Straußen, Impalas, Großen Kudus und Ellipsen-Wasserböcken“, so Katja Lammers, Kuratorin für Artenschutz im Zoo Osnabrück.
Wie der Allwetterzoo berichtet, habe der Osnabrücker Zoo Erfahrung mit älteren Giraffen. Bis vor kurzem wohnte dort die älteste Netzgiraffe Europas. Sie wurde 25 Jahre alt. Die 18-jährige Giraffenkuh Makena soll nun bis zu ihrem Lebensende in Osnabrück bleiben.
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