Sommer

„Schwül-heiße Luftmasse vorherrschend“: DWD gibt Hitze-Warnung heraus

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung herausgegeben. Die Wetter-Experten warnen vor Hitze und weisen darauf hin, dass die Wärmebelastung zur Gefahr werden kann.

Hamm - Es ist Sommer in Nordrhein-Westfalen – und in dieser Woche zeigt sich das sogar beim Wetter. Diplom-Meteorologe Dominik Jung sprach sogar von einer „ersten Hitzewelle“, die derzeit NRW heimsucht. Es herrscht perfektes Freibad-Wetter, das allerdings auch Gefahren mit sich bringt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung für Donnerstag, 27. Juni, herausgegeben.

Die Höchstwerte lagen bereits am Mittwoch laut DWD zwischen 28 und 32 Grad bei anfangs wolkenlosem Himmel. Dazu wehte ein schwacher Ostwind, der zumindest minimal für Erfrischung sorgen kann. Erst im Tagesverlauf erwarteten die Meteorologen lockere Quellbewölkung. Am Donnerstag rechnen die Wetter-Experten zwar mit Gewittern und möglichen Unwettern in NRW. Und es ist „eine schwül-heiße Luftmasse vorherrschend“ bei Höchstwerten bis 32 Grad, erklärt der DWD.

„Kann gefährlich werden“: Amtliche Wetter-Warnung für NRW

Der DWD hat daher für Donnerstag in der Zeit von 11 bis 19 Uhr eine amtliche Warnung vor Hitze für NRW herausgegeben. Dabei unterscheidet sich die Vorhersage der Meteorologen je nach Region. So wird mancherorts vor einer „starken Wärmebelastung“ unterhalb von 400 Metern und in einigen Regionen unterhalb von 200 Metern gewarnt. In manchen Städten und Landkreisen gibt es zudem den Hinweis in der Warnmeldung, dass die Hitze alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten werde.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
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In Ballungsgebieten, etwa in Dortmund, Köln, Hamm und Bielefeld, Münster, Duisburg und Essen warnt der DWD noch vor einer zusätzlichen Belastung „aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet“. Bis zum Wochenende muss mit sogenannten Tropennächten gerechnet werden. Die Temperaturen sinken dabei vielerorts nicht unter 20 Grad. Vor allem in größeren Städten gibt es somit kaum Abkühlung.

„Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“, heißt es seitens des DWD.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago

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