Industriegebiet
Toter nach Schüssen in Hagen: Ergebnis der Obduktion liegt vor – Mann (77) in Haft
Auf einem Wertstoffhof in Hagen fielen Schüsse. Ein Mann wurde getötet, zwei weitere lebensgefährlich verletzt. Nun liegt das Ergebnis der Obduktion vor.
Update vom 22. Januar, 15.45 Uhr: Der 54-Jährige, der am Freitag auf einem Firmengelände in Hagen erschossen wurde, wurde durch „Durchschüsse der Lunge sowie der Lungenarterie“ getötet. Das habe die Obduktion an Montag ergeben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.
Bereits am Sonntag erließ der zuständige Haftrichter am Amtsgericht Hagen auf Antrag der Hagener Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 77 Jahre alten Festgenommen wegen des Verdachts des Mordes und des zweifachten versuchten Mordes. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Er hatte auch zwei weitere Männer (48 und 23 Jahre) durch seine Schüsse lebensgefährlich verletzt.
Ein Toter nach Schüssen in Hagen: Mann (77) festgenommen - Tatwaffe gefunden
Hagen - In Hagen (NRW) kam es am Freitagnachmittag, 19. Januar, zu Schüssen in einem Verwaltungsgebäude eines Wertstoffhofs im Lennetal. Die Polizei bestätigte wa.de, dass ein 54-Jähriger dabei ums Leben gekommen ist. Darüber hinaus wurden zwei weitere Männer – 48 und 23 Jahre alt – lebensgefährlich verletzt. Bei allen drei Personen handelt es sich ersten Erkenntnissen zufolge um Mitarbeiter des Wertstoffhofes der Dörnen GmbH.
Schüsse auf Wertstoffhof in Hagen – Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte
Tatverdächtig ist ein 77 Jahre alter Mann, den die Polizei bereits kurz nach der Bluttat festgenommen hat. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile einen Haftbefehl beantragt. Nach Medienberichten soll es sich bei Täter und Todesopfer um Brüder handeln. In der gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft von Samstagmittag heißt es dazu: „Der Hintergrund der Tat wird zum jetzigen Zeitpunkt in den geschäftlichen und familiären Beziehungen vermutet, insoweit dauern die Ermittlungen auch in den nächsten Tagen noch an.“
Schüsse in Hagen: Ein Toter, zwei Schwerverletzter – Tatverdächtiger festgenommen




Der 48 Jahre alte Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der 23-Jährige kam per Rettungswagen in ein Krankenhaus. Einen Tag nach der Tat werden sie beide noch intensivmedizinisch betreut. „Es geht keine weitere Gefahr für die Bevölkerung aus“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen in einer gemeinsamen Mitteilung am Freitag. Bei den Ermittlungen am Tatort fand die Polizei bereits die Tatwaffe.
Der Notruf über Schussabgaben auf dem Gelände in der Tiegelstraße ging gegen 14.45 Uhr bei der Hagener Polizei ein, die mit einem Großaufgebot anrückte. Der Bereich rund um den Wertstoffhof wurde weiträumig abgesperrt. Dazu wurde eine Mordkommission eingesetzt, die wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt.
Im Dezember wurden in Hagen zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt. Die Polizei fahndet öffentlich mit einem Foto nach dem Täter.