Milde Temperaturen im Anmarsch
Glättegefahr in NRW steigt wieder – Hoffnung auf Wetterwechsel
In NRW drohen Schneefall und glatte Straßen im Berufsverkehr. Doch die weiße Pracht hält nicht lange – am Wochenende wird es deutlich milder.
Nordrhein-Westfalen steht ein wechselhaftes Wetter bevor: Zunächst sorgt ein Wintereinbruch für Schnee und Glätte, bevor ab dem Wochenende mildere Luft das Zepter übernimmt, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Pendlerinnen und Pendler sollten vor allem am Donnerstagmorgen, 19. Februar, vorsichtig sein.
Bereits in der Nacht zum Donnerstag zieht von Südwesten her dichte Bewölkung mit Schneefall auf, wie der DWD meldet. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen +1 und -4 Grad, verbreitet besteht Glättegefahr. Die Tücke: Zum morgendlichen Berufsverkehr ist in Teilen NRWs mit Schneefall und glatten Straßen zu rechnen. „Betroffen sein wird voraussichtlich ein Streifen vom Niederrhein über das Ruhrgebiet bis zum Sauerland“, sagt Niklas Weise von wetteronline.de auf Anfrage von wa.de. Allerdings gehe der Schnee von Südwesten her in Regen über. „Im Rheinland sowie südwestlich davon fällt durchweg Regen, dort ist die Glättegefahr geringer.“
„Gefrierender Regen mit Glatteisgefahr möglich“: Experte warnt vor extremem Wetter in NRW
Besondere Vorsicht ist in der Eifel und vereinzelt im Bergischen Land geboten: Dort ist laut Weise „gefrierender Regen mit Glatteisgefahr möglich“. Im Tagesverlauf lassen die Niederschläge und damit auch die Glättegefahr dann überall nach. Der DWD rechnet tagsüber mit Schneeregen oder Schnee bei Höchstwerten zwischen +2 und -2 Grad sowie gebietsweiser Glätte. Im Nordosten bleibt es wahrscheinlich niederschlagsfrei. Dazu weht ein mäßiger Wind aus Nordost.
In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge ab und die Bewölkung lockert auf, so der DWD. Es wird empfindlich kalt: Die Tiefstwerte sinken auf -3 bis -8 Grad – Glättegefahr ist erneut gegeben. Am Freitagvormittag zeigt sich dann zunächst die Sonne, bevor von Westen her wieder Wolken aufziehen. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 6 Grad, im Hochsauerland bleibt es mit rund -2 Grad frostig, so der DWD. „Am Freitagnachmittag zieht von Westen her neuer Niederschlag auf“, erklärt Weise. „Meist fällt bei Plusgraden um 5 Grad Regen, lediglich im Bergischen Land sowie im Sauerland kann noch etwas Schnee fallen.“ Dieser gehe in der Nacht zum Samstag aber auch dort in Regen über.
Wintereinbruch mit ganz viel Schnee in NRW – so schön war der Jahresstart 2026




In der Nacht zum Samstag setzt laut DWD bei starker Bewölkung Regen ein, im Bergland teils noch als Schnee – vereinzelt ist dort auch gefrierender Regen möglich. Der Wind dreht auf Südwest, teils mit starken bis stürmischen Böen. Am Samstag ist der Winter dann vorerst Geschichte: „Die Temperaturen steigen weiter an, die Höchstwerte liegen bei 10 bis 12 Grad, und es fällt Regen. Glättegefahr gibt es dann nirgends mehr. Auch im Bergland gibt es Tauwetter“, sagt Weise von wetteronline.de.
Der DWD prognostiziert für Samstag stark bewölktes bis bedecktes Wetter mit Regen bei Höchstwerten zwischen 7 und 12 Grad, im höheren Bergland um 5 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Westwind, zeitweise mit starken Böen – primär im Bergland auch stürmischen Böen. Auch in der Nacht zum Sonntag bleibt es bei Tiefstwerten zwischen 5 und 9 Grad regnerisch.
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