Ungemütliches Wochenende

Gewitterfront zieht über NRW: Deutscher Wetterdienst gibt Warnungen heraus

Eine Gewitterfront zieht am Samstagabend über NRW hinweg. Der Deutsche Wetterdienst hat Warnungen herausgegeben. Auch am Sonntag wird es ungemütlich.

Hamm – Der September zeigt sich bislang eher von seiner herbstlichen Seite. Keine Spur von Spätsommer. Zwar sind die Temperaturen noch recht mild, Schauer und Gewitter vermiesen allerdings jegliche Outdoor-Aktivitäten in NRW. Auch am Samstagabend muss vielerorts mit ungemütlichem Wetter gerechnet werden.

Es drohen starke Gewitter in NRW.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in einigen Teilen von NRW vor teils starken Gewittern. Die Front zieht sich von Aachen über den Niederrhein und das Ruhrgebiet bis ins nördliche Münsterland. „Von Südwesten ziehen örtlich Gewitter auf“, warnen die Meteorologen. Die amtliche Warnung der Stufe 2 gilt bis 21:30 Uhr.

DWD-Warnung für NRW: Gewitter und stürmische Böen am Samstagabend

Es muss mit stürmischen Böen um die 70 km/h gerechnet werden. Lokaler Starkregen sowie kleinkörniger Hagel sind laut DWD nicht ausgeschlossen. Grund für das wechselhafte und zu Schauer und Gewitter neigende Wetter in NRW ist derzeit ein umfangreiches Tief im Nordostatlantik. Auch der Wochenstart wird demnach ungemütlich.

In der Nacht zu Sonntag, 14. September, der Tag der Kommunalwahl in NRW, soll die Gewittergefahr laut DWD erst einmal nachlassen. Tagsüber soll es dann wechselnd bewölkt, aber trocken bleiben. Erst am Abend können nach Einschätzung der Experten im Westen und Südwesten von NRW erste Regentropfen vom Himmel kommen. Die Nacht zu Montag kann dann mancherorts ziemlich nass werden, im Nordwesten muss erneut mit einzelnen Gewittern und Sturmböen gerechnet werden.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Die Hoffnung auf einen goldenen Herbst bleibt. Die aktuellen Langfristprognosen zeigen ein gemischtes Bild: Während einige Modelle einen außergewöhnlich warmen September mit Temperaturen bis zu 3,6 Grad über dem langjährigen Mittel vorhersagen, deuten andere auf einen eher nassen Herbst hin. Wetter-Expertin Annika Jacob von Wetteronline gibt einen Ausblick für NRW – und ordnet die Prognosen ein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Eifert

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