Tiefdruckgebiet über Deutschland

Gewitter und Starkregen in NRW drohen – „Auch mit Überschwemmungspotenzial“

Das Wetter in Nordrhein-Westfalen bleibt ungemütlich. Wetter-Experten rechnen mit Gewittern und Starkregen – teils mit Überschwemmungspotenzial.

Update vom 23. April, 17.30 Uhr: Das war es zum großen Teil auch schon wieder mit den Wetter-Warnungen für NRW am Mittwochabend. Lediglich für den Kreis Höxter gilt noch eine Warnung vor starkem Gewitter bis 18.15 Uhr.

Warnung vor starken Gewitter in NRW – „teils mit Überschwemmungspotenzial“

Update vom 23. April, 17.15 Uhr: Die instabile Wetterlage in NRW sorgt dafür, dass der Deutsche Wetterdienst für den frühen Abend eine Wetter-Warnung herausgegeben hat. Bis etwa 17.30 Uhr gilt für einige Orte und Kreise eine Amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Betroffen sind folgende Gebiete:

[Erstmeldung] Hamm - Nachdem sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen über die Ostertage mit eher wechselhaftem Wetter zufriedengeben mussten, geht die Gewitter-Serie auch nach Ostern weiter. Der Grund für das trübe Wetter ist das Tief Günter aus England, das milde und zu Schauern und Gewittern neigende Luft nach Nordrhein-Westfalen bringt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt.

Gewitter und Starkregen in NRW drohen – „Auch mit Überschwemmungspotenzial“

Am Mittwoch, 23. April, rechnen die Experten des DWD in NRW mit teils kräftigen Schauern und seit dem Mittag auch einzelnen starken Gewittern. „Dabei in kurzer Zeit und/oder mehrstündig gebietsweise Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in einer Stunde bzw. 20 bis 35 l/qm in 6 Stunden möglich“, heißt es. Auch Starkregen mit Mengen über 25 l/qm in wenigen Stunden (Unwetter) sei nicht ausgeschlossen.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net erklärt, dass die Schauer und Gewitterzellen aber nicht alle gleich heftig treffen sollen. „Einige bekommen gar nichts ab, andere bekommen richtig viel ab, zum Teil auch mit Überschwemmungspotenzial“, so der Experte.

In NRW soll es bis Freitag teils stark regnen und gewittern. Auch Unwetter sind laut Deutschem Wetterdienst nicht ausgeschlossen. (Symbolbild)

Nach Gewittern und Starkregen in NRW – Hoch folgt ab Freitag

Und die länger anhaltenden Schauer sollen laut der Meteorologen auch am Donnerstag und Freitagmorgen erst einmal so weitergehen. Auch Gewitter, vor allem in Ostwestfalen, seien nicht ausgeschlossen. „Dabei gebietsweise mehrstündiger Starkregen mit 20 bis 35 l/qm in 2-9 Stunden, gebietsweise auch Dauerregen mit 30 bis 50 l/qm in 30 Stunden möglich“, so der DWD.

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Wer das regnerische Wetter satthat, kann sich freuen. Ab Freitag soll ein Hoch nach Deutschland ziehen und laut Jung wird erst einmal eine neue trockene Wetterphase folgen. „Dann bleibt es wieder länger trocken“, erklärt der Wetter-Experte. Für Freitag rechnet der DWD mit heiterem und sonnigen Wetter, bei einer Höchsttemperatur von 18 bis 22 Grad in NRW.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Gottfried Czepluch

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