Auch Magazin dabei

Bundespolizei stoppt Mann mit Schreckschusswaffe am Hauptbahnhof Essen

Am Hauptbahnhof Essen stoppte die Bundespolizei einen Mann mit einer Schreckschusswaffe. Diese hatte er „jederzeit zugriffsbereit“ in seiner Jacke.

Essen – An mehreren Bahnhöfen in NRW gilt eine sogenannte Waffenverbotszone. Auch in Essen, wo es aktuell noch nicht dauerhaft gilt, wird die das Verbot für den Hauptbahnhof nicht mehr ausgeschlossen. Denn immer wieder kommt es hier zu Vorfällen. Erst am Donnerstag, 27. April, stoppte die Bundespolizei einen Mann mit einer Schreckschusswaffe.

Bundespolizei stoppt Mann mit Schreckschusswaffe am Hauptbahnhof Essen

In Essen stoppte die Bundespolizei einen Mann mit einer Schreckschusswaffe (IDZRNRW).

Gegen 10:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Donnerstag im Hauptbahnhof Essen einen 23-Jährigen. Der Dorstener erklärte während der Durchsuchung eine Schreckschusswaffe mit sich zu führen. „Er hatte in seiner Jackentasche, jederzeit zugriffsbereit, eine täuschend echt aussehende Pistole bei sich. In der anderen Jackentasche führte er ein befülltes Magazin“, so die Bundespolizei.

Zwar kommen keine Projektile aus der Waffe, allerdings werden sehr laute Schussgeräusche erzeugt, zusätzlich strömt aus den meisten Waffen heißes Gas, das bei Kontakt starke Verletzungen verursachen kann, so die Bundespolizei weiter. Im Fall vom Hauptbahnhof Essen stellten die Bundespolizisten die sogenannte Anscheinswaffe sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. (jw mit ots)

Rubriklistenbild: © Bundespolizei & Jochen Tack/Imago

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