Großer Karstadt in Essen

Galeria-Filiale im Limbecker Platz muss nun doch nicht schließen

Die Galeria-Filiale im Essener Einkaufszentrum Limbecker Platz stand vor dem Aus. Nun ist klar: Der Standort bleibt geöffnet.

Galeria-Filiale in Essen bleibt geöffnet

Gute Nachrichten für Shopping-Fans in Essen: Wie das Unternehmen am 24. Juni mitteilte, bleibt die Galeria-Filiale am Limbecker Platz nun doch geöffnet. Die Schließung des Standorts infolge des Insolvenzverfahrens ist somit vom Tisch.

Essen – Das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen steht vor einer großen Veränderung. Die Galeria-Karstadt-Filiale in dem Shoppingcenter wird schließen. Das bestätigte Center-Manager Anastasios Meliopoulos gegenüber wa.de. Zuvor hatten bereits mehrere Medien berichtet, dass unter anderem auch die Galeria-Filiale in Essen von der Schließungswelle der Kaufhauskette betroffen sei.

Das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen braucht einen Nachfolger für die Galeria-Filiale, die im Januar 2024 schließen wird (Archivbild).

Galeria Karstadt im Limbecker Platz schließt zum 31. Januar 2024

Galeria Karstadt Kaufhof ist erneut in finanzielle Schieflage geraten und befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Der Warenhauskonzern wird 52 seiner bislang noch 129 Filialen in Deutschland schließen. Darunter auch 15 von bislang 31 Filialen in NRW. Das gab der Galeria-Betriebsrat am Montag (13. März) bekannt. Auch die Filiale im Limbecker Platz in Essen muss dichtmachen. „Wir haben heute die Info bekommen“, sagt Center-Manager Meliopoulos im Gespräch mit wa.de.

Die bevorstehende Kündigung sei zwar noch nicht offiziell angekündigt worden, aber laut der Schließungsliste von Galeria steht fest, dass der Standort im Limbecker Platz zum 31. Januar 2024 geschlossen wird.

Limbecker Platz arbeitet an Nachfolgeplänen nach Galeria-Aus

„Mein erster Gedanke gilt dem Personal hier in der Filiale“, so Meliopoulos. „Das sind die Menschen hier vor Ort, mit denen wir täglich in Kontakt stehen. Das beschäftigt einen natürlich moralisch und menschlich.“ Der Center-Manager muss aber auch schon vorausblicken, denn Galeria belegt aktuell im Limbecker Platz noch eine riesige Verkaufsfläche über drei Etagen. Ein Leerstand wäre fatal.

Schon in den vergangenen Wochen hatte Meliopoulos betont, dass man an Plänen für eine Nachfolge arbeite, sollte die Galeria-Filiale wirklich schließen müssen. Jetzt, wo es feststeht, müssen diese Pläne Wirklichkeit werden. Und das am besten so zeitnah wie möglich nach der bevorstehenden Schließung zum 31. Januar 2024. Dafür zeigt sich Meliopoulos aber optimistisch.

„Einen langen Leerstand wird es nicht geben“

„Einen langen Leerstand wird es nicht geben. Wir haben Alternativkonzepte, die jetzt umgesetzt werden müssen“, erklärt der Center-Manager. Wie lange die Fläche nach dem 31. Januar 2024 leer bleiben muss, bevor es eine Neueröffnung geben wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. „Das hängt auch davon ab, ob es einen oder mehrere Nachmieter geben wird und wie groß der mögliche Umbaubedarf sein wird“, so Meliopoulos. Grundsätzlich versucht der Center-Manager der bevorstehenden Schließung aber auch etwas Positives abzugewinnen.

„Es kann auch eine eventuelle Chance sein. Meistens hat etwas Schlechtes auch etwas Gutes und umgekehrt. Ich sehe uns jedenfalls gut aufgestellt“, sagt Meliopoulos abschließend.

Neben Essen trifft es noch viele weitere Galeria-Filialen in NRW. Unter anderem muss auch der Standort in Bielefeld Ende Januar 2024 geschlossen werden. Andere NRW-Häuser sind sogar schon zum 30. Juni 2023 fällig, darunter auch Galeria in Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen oder Paderborn.

Rubriklistenbild: © Gero Helm/Funke Foto Services/Imago

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