Freibad „Froschloch“

Leiche im Freibad: Ersthelfer ziehen tote Frau aus dem Schwimmbecken

In einem Dortmunder Freibad wurde eine tote Frau aus dem Wasser gezogen. Wiederbelebungs-Versuche blieben erfolglos. Die Ermittlungen laufen.

Dortmund - In einem Freibad in Dortmund (NRW) ist am Dienstag, 30. Juli, ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ist eine leblose Frau aus dem Wasser des Freibads „Froschloch“ in der Löttringhauser Straße 103 gezogen worden.

Leiche im Freibad: Ersthelfer ziehen tote Frau aus dem Schwimmbecken

„Wir sind gegen 11 Uhr alarmiert worden“, erklärt Pressesprecher Joshua Pollmeier auf Nachfrage von wa.de. Gemeldet wurde zunächst ein lebloser Mann. Im späteren Verlauf stellte sich aber heraus, dass es sich bei der Leiche um eine Frau handelt. Sonja Schöber, Pressesprecherin der Sportwelt Dortmund, zu der das Freibad „Froschloch“ gehört, spricht davon, dass es sich bei der Toten um eine „ältere Dame“ handelt. Gegen 10.15 Uhr habe das Fachpersonal die Frau aus dem Wasser gezogen.

Ersthelfer hätten versucht, die leblose Frau zu reanimieren – leider ohne Erfolg. „Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen“, so Pollmeier. Da die Todesursache unklar ist, hat die Kriminalwache der Polizei die weiteren Maßnahmen vor Ort übernommen und die Ermittlungen eingeleitet. Diese laufen aktuell noch.

Tote Frau im Dortmunder Freibad – Ermittlungen der Polizei laufen

Auch zu der Identität der Toten kann die Polizei derzeit keinerlei Angaben machen. Die Todesbenachrichtigungen müssen, so Pollmeier, noch herausgegeben werden. Die Tote wurde abgeschirmt, der Betrieb im Freibad sei aber normal weitergegangen. Das bestätigt auch Schöber auf Nachfrage von wa.de. „Von allen Seiten wurde bekundet, dass richtig und schnell gehandelt wurde“, so die Pressesprecherin.

Wie viele Mitarbeiter genau vor Ort waren, kann Schöber nicht sagen. „Aber es war ausreichend Badpersonal und zusätzliche Rettungsschwimmer durch die Feuerwehr vor Ort“, heißt es.

Immer wieder kommt es dazu, dass Badeunfälle tragisch oder gar tödlich enden. Erst kürzlich kam es zu einem Badeausflug am Lippesee in Paderborn. Eine junge Frau kehrte nicht aus dem Wasser zurück. Die 21-Jährige ist ertrunken. Und auch in Olpe kam es zu einem tragischen Badeunfall. Beim Feiern ist ein 35-Jähriger im Biggesee schwimmen gewesen. Kurz nachdem er nicht mehr aufgetaucht war, wurde er leblos entdeckt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Maximilian Koch

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