TV-Show

Bekannter US-Moderator über Gelsenkirchen – „Nicht sicher, dass es existiert“

Jimmy Kimmel bringt Gelsenkirchen, Donald Trump und Taylor Swift in einer Show zusammen. Die Stadt im Ruhrgebiet steht plötzlich im Rampenlicht des US-Fernsehens.

Hollywood/Gelsenkirchen – Was haben Gelsenkirchen, Donald Trump und Taylor Swift gemeinsam? Sie alle waren Thema in der letzten Ausgabe der amerikanischen Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live“. Doch im Gegensatz zu Donald Trump und Taylor Swift war sich der bekannte TV-Moderator bei Gelsenkirchen (NRW) nicht sicher, ob es wirklich existiert.

US-Moderator vergleicht Trump mit Taylor Swift

Donald Trump ist wieder Thema in den Talkshows. Vermutlich in vielen Teilen der Welt – und besonders in Amerika. Kein Wunder, schließlich wirft so manche Aussage des ehemaligen Präsidenten Fragen auf. So hatte Trump wohl kürzlich behauptet, er sei bekannter als Taylor Swift, berichtet Late-Night-Legende Jimmy Kimmel in seiner beliebten Show. Die Sängerin fährt mit ihren Alben regelmäßig Verkaufsrekorde ein und hatte zuletzt Elvis vom Thron der erfolgreichsten Solo-Künstler aller Zeiten gestoßen.

Doch laut Kimmel scheint Trump sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Er sei nicht nur bekannter als Swift, seine Fans seien auch loyaler, soll Trump gesagt haben. Dem entgegnet Kimmel spöttisch, dass Taylor Swifts Fans, die sich übrigens als „Swifties“ bezeichnen, wohl gesiegt hätten, wenn die Sängerin sie zum Sturm aufs Kapitol aufgefordert hätte.

Jimmy Kimmel ist „nicht sicher, ob Gelsenkirchen wirklich existiert“

„Wie kommt er überhaupt darauf?“, fragt Kimmel. „Trump tritt ja nicht gegen Taylor Swift an.“ Und überhaupt, wenn Trump mit einer Wahlkampfveranstaltung in einem Football-Stadion auftritt, seien dort noch genug leere Plätze für ein Konzert von Taylor Swift. Und im Gegensatz zu Trumps Wahlkampfveranstaltungen seien die Auftritte nicht umsonst. Fans zahlen mitunter tausende Dollar für ein Konzert. Manche zelten zuvor wochenlang vor den Veranstaltungsorten.

Der US-amerikanische TV-Moderator Jimmy Kimmel, hier bei der Oscar-Verleihung 2017, sprach jetzt über Gelsenkirchen.

Und dann stellt Kimmel die entscheidenden Fragen an Trump. „Wie bekannt sind Sie denn? In Singapur? In Tokio? In Gelsenkirchen, in Deutschland?“ Denn dort, also in Gelsenkirchen, spielt Taylor Swift im Sommer 2024 drei Konzerte in der Veltins-Arena, in die mehr als 62.000 Menschen hineinpassen. „Und das, obwohl noch nie irgendjemand von Gelsenkirchen gehört hat“, sagt Kimmel und ergänzt: „Ich bin nicht einmal sicher, ob es wirklich existiert.“

Die rund 250.000 Einwohner von Gelsenkirchen würden den TV-Moderator wohl eines Besseren belehren. Ob ihn der Hinweis erreichen würde, sei mal dahin gestellt. Sicher ist jedenfalls, dass allein die Ankündigung von Taylor Swifts Konzerten in der Veltins-Arena dafür gesorgt hat, dass die Hotelpreise im Ruhrgebiet für diesen Zeitraum explodierten. Ein Auftritt von Donald Trump ist in Gelsenkirchen nach bisherigen Erkenntnissen nicht geplant. (ebu)

Rubriklistenbild: © Chris Pizzello/dpa

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