„Bergischer Weg“
„Deutschlands schönster Wanderweg“ führt durch NRW und bietet „atemberaubenden Blick“
„Der Bergische Weg“ wurde zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ gekürt. Der 259 Kilometer lange Wanderweg in NRW hat einiges zu bieten.
Hamm - Was früher verpönt war, ist spätestens seit der Corona-Pandemie ein absoluter Trend. Die Rede ist von Wanderungen durch Deutschland. Immer mehr Menschen packen sich Wanderschuhe, Trinkflasche und einen Rucksack mit Proviant – auch rund um Münster, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland. Immerhin gibt es in NRW zahlreiche Wanderwege. Was viele jedoch nicht wissen: Erst kürzliche wurde ein Wanderweg in NRW zum schönsten Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet.
„Bergischer Weg“ ist „Deutschlands schönster Wanderweg“
Stolze 259 Kilometer Wandervergnügen werden hier geboten. Der „Bergischer Weg“ startet dabei in der Industriestadt Essen und endet mit atemberaubendem Blick in Königswinter am Drachenfels. Für Wanderinnen und Wanderer, die bereits den „Bergischen Weg“ bestiegen haben, dürfte es wenig überraschend sein, dass er Anfang August zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2024“ in der Kategorie „Mehrtagestouren“ gewählt worden ist. Zuvor hat eine Fachjury den Weg nominiert. 43.880 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählten dann – die meisten den „Bergischen Weg“.
Das ist der „Bergische Weg“
► Start: Essen-Baldeney, Wanderparkplatz Baldeney
► Ziel: Drachenfels, Königswinter
► Strecke und Etappen: Insgesamt 259 Kilometer, aufgeteilt auf 14 Etappen.
Enge Gassen, Fachwerkhäuser und tanzende Strommasten – 9 besondere Ausflugsziele im Ruhrgebiet




Das Besondere: Der „Bergische Weg“ war als einziger Mehrtages-Wanderweg in NRW nominiert. „Wir freuen uns riesig über den Titel“, sagt Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin der Tourismusgesellschaft „Das Bergische“, die den Bergischen Weg ins Rennen geschickt hatte. „Die Auszeichnung verhilft dem ‚Bergischen Weg‘ zu einer großen deutschlandweiten Bekanntheit und verleiht unserer Wanderregion noch einmal ganz besondere Strahlkraft.“ Aber was genau macht den „Bergischen Weg“ eigentlich so besonders?
„Abwechslungsreiche Erlebnisse“: Darum ist der „Bergische Weg“ so besonders
Startpunkt des Wanderweges ist Essen. Genauer gesagt der Baldeneysee im Süden der Ruhrgebietsstadt. Von dort geht es dann in 14 Etappen – jeweils zwischen 11,4 und 26,4 Kilometer lang – in Richtung Velbert, Wülfrath, Gräfrath, Burg und Altenberg nach Bensberg. Und von dort in weiteren Etappen nach Rösrath, Overrath und Much. Bis es schließlich über Neunkirchen, Hennef und Blankenberg nach Königswinter zum Drachenfels geht.
Entlang der Strecke erwarten Sie abwechslungsreiche Erlebnisse. Sowohl landschaftlich als auch kulturgeschichtlich hat der Weg viel zu bieten: Idyllische Landschaften und historische Dörfer wie auch heimat- und industriegeschichtliche Museen, Schlösser, Burgen, Denkmäler und Kirchen lassen die Kultur der Region wieder lebendig werden. Der Baldeneysee, das Neanderthal Museum, der Müngstener Brückenpark, der Altenberger Dom sowie der Drachenfels sind nur Beispiele für die vielfältigen Sehenswürdigkeiten.
Dabei kommt man vorbei an idyllischen Landschaften, historischen Orten, Schlössen und Burgen und zahlreichen Denkmälern und Kirchen. „In seiner gesamten Länge kann der Weg nicht nur mit schönen Landschaften und tollen Ausblicken punkten, sondern auch mit einer sehr guten Beschilderung in beide Richtungen“, heißt es außerdem bei „Das Bergische“. Zudem gibt es für die Wanderinnen und Wanderer dank zahlreicher Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke und viele Hinweisschilder ideale Voraussetzungen. Neben dem „Bergischen Weg“ gibt es zahlreiche weitere Wanderwege in NRW. Besonders beliebt ist auch die Wanderung durch die „Toskana der Eifel“.
Rubriklistenbild: © Herrmann Agenturfotografie/Imago
